Folge 40: Mehr Tempo, mehr Vernetzung, mehr Zukunft

Shownotes

Digitalisierung wird zur zentralen Zukunftsaufgabe für Staat und Gesellschaft. Wie Mecklenburg-Vorpommern diesen Wandel gestaltet, beschreibt Dr. Heiko Geue, Minister für Finanzen und Digitalisierung des Landes, im Podcast „digitales MV“.

Im Gespräch mit Mareike Donath betont Geue die Modernisierung der Verwaltung als Kernprojekt: schnellere Verfahren, weniger Bürokratie und ein grundlegender Kulturwandel hin zu mehr Serviceorientierung. Voraussetzung dafür sind IT-Sicherheit, verbindliche Standards und eine enge Zusammenarbeit von Land, Kommunen und Bund.

Große Chancen sieht Geue im Einsatz von Künstlicher Intelligenz oder dem „Kollegen KI“, wie Geue ihn auch bezeichnet. KI-Anwendungen sollen Prozesse automatisieren, Mitarbeitende entlasten und gleichzeitig Raum für besseren Bürgerservice schaffen, wobei die finale Entscheidung klar in der Verantwortung des Menschen liegt.

Impulse für die Digitalisierung nimmt der Minister auch im internationalen Austausch wahr, etwa in Estland, Frankreich oder Großbritannien, die neue Wege bei digitaler Verwaltung und Datennutzung aufzeigen.

Mit Blick auf die Digitalkonferenz NØRD 2026 in Rostock hebt Geue die Bedeutung von Vernetzung, Innovation und europäischem Austausch hervor. „Sie sind der Motor für die digitale Zukunft des Landes“, betont der Minister.

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00:00:01: Herzlich willkommen beim Podcast des Digitalen MV, ein Format der Stabstelle digitaler Wandel der Landesregierung Mecklemuck-Vorpommern.

00:00:09: Wir sind mitten im digitalen Wandel und genau darüber möcht ich mit euch sprechen!

00:00:16: In diesem Podcast teilen wir Erfolge, Herausforderungen und Lernmomente – geben Impulse unter öffnen neue Perspektiven.

00:00:24: Im Gesprächs sind wir mit Pionieren, Visionären, ermöglicherInnen sowie Forscherinnen und werfen dabei einen Blick hinter die Kulissen.

00:00:32: Ich freue mich, dass ihr dabei seid.

00:00:37: Themen sind mal so, mal an den Tagen... Dass du hast die Digitalisierung

00:00:55: sagst.

00:00:55: Das ist absolut in Ordnung!

00:00:57: Manchmal fühle ich mich auch viel mehr inzwischen als Digitalisierungsministeri.

00:01:00: Ich wollte gerade sagen, du hast seit dem Jahr zweitausendfünfundzwanzig das Thema in deiner Verantwortung.

00:01:04: Es ist unglaublich was schon passiert mit welchem Schwung und Dynamik du unterwegs bist.

00:01:10: natürlich ist die Einstiegsfrage heiko Was ist dir jetzt begegnet?

00:01:13: Wie sieht es aus?

00:01:14: Was hast du erlebt die letzten Monate?

00:01:16: Wovon wirst du besonders begeistert?

00:01:17: Wo kommt deine Impulse gerade her?

00:01:19: Diese ganzen Fragen bring ich mit.

00:01:21: Herzlich willkommen hier!

00:01:22: Ja, vielen Dank.

00:01:23: also ich muss sagen Ich habe wirklich ein tolles Team.

00:01:25: Ich bin total froh dass ich Herrn Anschütz als CIO habe.

00:01:28: der hätte auch im Landesrechnungshof bleiben können.

00:01:31: Der hätte uns weiter kritisieren können.

00:01:33: Nein er hat die Seiten gewechselt und macht jetzt mit uns.

00:01:36: Ich bin auch sehr zufrieden das wir Ludwig beim DVZ Als Chef zurückgeholt haben weil Wir brauchen jemandem Mit der Ganzenerfahrung mit dem Ganzen Netzwerk Und wir haben so tolle Truppen insgesamt.

00:01:47: Also ich bin ganz begeistert, wie toll diejenigen da brennen!

00:01:52: Wir haben das IT-Sicherheitsgesetz jetzt in der Affengeschwindigkeit.

00:01:56: Da war ganz viel schon vorbereitet aber wir haben es ja auch durchbekommen müssen.

00:02:02: Auch durch den Landtag haben wir gerade geschafft und das war toll.

00:02:05: Und wenn ich so an den Start denke, eine meiner ersten Maßnahmen nicht gemacht habe.

00:02:09: Wir haben gleich ne Videoschalte mit der kommunalen Ebene gemacht und haben denen gesagt Leute wir wissen wie es doch ist alleine sind wir alle zu klein.

00:02:18: Wir kriegen doch die Lösung gar nicht mehr hin.

00:02:19: außerdem kriegen jetzt ganz viel Geld aus dem Sondervermögen des Bundes.

00:02:24: lasst uns doch nochmal versuchen anders strukturierter zusammenzuarbeiten als in den vielen Jahren davor.

00:02:30: Wir wollen auch Lösungen, die wir für das Land gut finden den Kommunen mit anbieten können.

00:02:36: Das geht nur in der gemeinsamen Zusammenarbeit.

00:02:39: und dieser E-Government Lenkungsausschuss, der funktioniert super!

00:02:42: Und da freue ich mich total weil für mich ist die öffentliche Verwaltung im Mittelbrück Vorpommern nicht nur das Land sondern auch die Kommunen – in allem IT-Sicherheit, Integration des Kollegen KI mehr Bürgern hier Wirtschaftsfreundlichkeit.

00:02:57: Alles ist, wir sind gemeinsam!

00:02:59: Wir sind Mecklenburg-Vorpommern – Land und Kommunen und nicht nur das Land Und dass auch da die Zusammenarbeit so toll funktioniert und vom ersten Tag an Das macht mich richtig fröhlich und froh.

00:03:10: Als Finanzminister ist es manchmal ein bisschen schwieriger mit der kommunalen Ebene.

00:03:14: So ist das eben.

00:03:15: Die Haushalte sind alle momentmörderisch eng Aber wir raufen uns auch da immer wieder zusammen und deswegen freut's mich so Dass wir hier so an einem Strang gemeinsam ziehen, das ist toll.

00:03:25: Bei dem ersten Statement sind schon viele fachliche Themen gefallen, da würde ich gerne genauer darauf eingehen.

00:03:32: Denn den ersten Punkt, den du angesprochen hast ist IT-Sicherheitsgesetz.

00:03:35: was heißt das genau?

00:03:36: Was versuchen wir mit?

00:03:37: die Community steckt ja nicht ganz so tief in den Themen drinne?

00:03:41: Was ist jetzt das Besondere daran?

00:03:42: Wir haben so ein Problem dass inzwischen Hecker Angriffe noch professioneller als in der Vergangenheit KI gestützt passieren.

00:03:49: also es wirklich früher sozusagen Heckerhandwerk, heute Heckerindustrie kann man nur sagen.

00:03:55: Also wir brauchen gehärtete Maßnahmen um uns da besser zu schützen.

00:03:59: das ist natürlich einmal die digitale Seite des anderes aber auch die Organisation.

00:04:03: also zert und sorg klare Verantwortlichkeiten im dvz ein CISO der verantwortlich ist innerhalb der Landesregierung für die Sicherheit und den Informationsfluss.

00:04:16: ganz häufig kommt es ja darauf an wenn du angegriffen bist oder wenn blöder weiß ich jemand beim Fishing nicht aufpasst und drauf reinfällt.

00:04:24: Ich kriege

00:04:25: jetzt zum Beispiel blöde Mehl, so ein

00:04:26: Uck und klick's drauf und dann ist das gut.

00:04:30: Wir werden uns niemals zu hundert Prozent schützen können, niemand kann das.

00:04:33: aber dann schnell reagieren zu können entsprechend klare Informationskanäle zu haben rund um die Uhr Möglichkeit reagieren Zu können.

00:04:42: häufig sind Angriffe natürlich eher abends oder am Wochenende also dort wo auch die Angreifer darauf hoffen können dass eben nicht so schnell reagiert wird und dann ist der Schaden groß.

00:04:52: Das ist ein Teil, der Antwort die wir geben.

00:04:55: anderer Teil ist... Wir haben schon letzten Jahr in den letzten Jahren im Märbst mit Schleswig-Holstein Kooperationsvereinbarung geschlossen unter anderem auch für mehr IT-Sicherheit Weil die eben auch Rechenzentren haben und wir dann Rechencentren-Rettendant miteinander verbinden können.

00:05:11: Wenn eins kaputt geschossen werden sollte, dass wir schnell andere anstatt wieder bekommen.

00:05:16: Es geht immer darum, auch schnell wieder handlungsfähig zu sein.

00:05:19: Dann sind wir nicht so ein interessantes Ziel weil Angreifer wissen naja gut wir haben sie dann halt zwar an einer Stelle rausgeschossen aber die sind ja schnell wieder auch handlungsfähig.

00:05:27: dann haben wir also nichts davon.

00:05:29: Mit dem IT Sicherheitsgesetz haben wir aufgeholt, sind wir vornean...

00:05:33: Wir haben aufgehult!

00:05:34: Das

00:05:34: heißt konkret?

00:05:35: Wir sind

00:05:35: eines der letzten oder vielleicht das letzte Bundesland gewesen, ehrlich gesagt.

00:05:39: Die jetzt das Gesetz auch umgesetzt haben.

00:05:41: also wir waren kurz davor dann auch das Risiko gehabt zu haben dass wir eine Strafe bekommen hätten von der EU weil wir da ja auch gefordert sind.

00:05:50: und die Strukturen die wir jetzt geschaffen haben sind EU-konformen sind die Vorgaben.

00:05:55: Und das war jetzt für alles für jeden Innovationsschritt den wir machen wollen.

00:06:00: Kollegen KI integrieren automatisierte Verfahren Digitalisierung überall ist das ganz zentral, dass wir IT-Sicherheit so gut als irgendwie geht gewährleistet.

00:06:12: Also

00:06:14: Haken dran an der Gesetzgebung Umsetzung?

00:06:17: Das ist jetzt der Schwerpunkt.

00:06:20: Was liegt da vor der Tür am nächsten Schritten?

00:06:22: wenn du sagst jetzt geht es in die Umsetzung was ist das wesentliche was der nächste große Schritt?

00:06:26: Naja, also jetzt bei IT-Sicherheit genau diese Themen die Zusammenarbeit mit Schleswig-Holstein leben.

00:06:32: Auch Frau Plattner mit der sind wir sehr im... Also nicht nur wie in Mecklenburg-Vorpommern sondern alle Bundesländer im Gespräch.

00:06:38: das ist die Chefin des BSI Die wirklich auch sehr interessiert es auch mit uns Bundesländern eng zusammen zu arbeiten weil sie sieht Wir wollen ja auch die Netze miteinander schützen.

00:06:48: Also deswegen war die auch zum Beispiel bei unserer IT-Planungsratssitzung, die wir in der hohen Düne hatten.

00:06:56: Das war so toll dort!

00:06:58: Weil wir dann noch die Konferenz danach hatten.

00:07:01: Ungefähr sechshundert Beteiligte dann bei der Konferenz davor.

00:07:04: Der IT Planungsrat ist Bundesvertretung alle Länder und auch Kommunalvertretungen das einzige Gremium im Digitalisierungsbereich, in dem die drei staatlichen Ebenen zusammenarbeiten.

00:07:16: Und da war sie dann auch und hat uns noch mal, das macht sie aber regelmäßig eben auch über den aktuellen Stand um was sie wie vorhaben informiert.

00:07:25: Das ist für uns die alte Planungsrat, die Zusammenarbeit ist ganz wichtig und eben auch die Möglichkeit mit solchen Institutionen wie dem BSI und die Präsidentin selbst ist in Hohedüne.

00:07:37: Das zeigt doch glaube ich, wie wichtig das Thema auch genommen wird.

00:07:40: Absolut!

00:07:41: Kollege KI interessiert mich mal da reinzuschauen... Jetzt IT-Planungsrat.

00:07:45: bleiben wir im Moment dabei.

00:07:45: Wie muss man sich das vorstellen?

00:07:47: Wie mächtig ist in der IT- Planungsrat überhaupt?

00:07:50: Na ja, IT-planungsrat ist gemeinsames Gremium dann muss man schon mal viele vorstellen.

00:07:55: Sechzehn plus eins, das heißt sechzehntzend Bundesländer und der Bund Und die Kommunen sind wie gesagt auch mit dabei.

00:08:01: Städte Gemeindetag Landkreistag Also ist eben Gremien Sitzung so muss man es sich vorstellen.

00:08:07: Das ist eben Im Föderalismus.

00:08:10: machen wir uns nichts vor Der ist jetzt nicht der Pusher gewesen im Bereich der Digitalisierung, sondern eher Teil eines Problems.

00:08:18: Weil wir haben unglaublich viele ganz tolle IT-Projekte – der Bund, die Länder auch teilweise die Kommunen parallel miteinander unglaublich viel Kraft auch im IT-Planungsrat.

00:08:30: mehr als zweihundert Millionen im Jahr zur Verfügung für gemeinsame Projekte.

00:08:34: Die werden dann von einem zum Teil einen Auftrag gegeben oder auch umgesetzt.

00:08:37: und wir haben aber die sogenannte FITCO, die für den IT-Planungsrat zuarbeitet sehr viele Projekten, sehr viel gleichzeitig, sehr wenig Prioritätensetzung.

00:08:47: und was wir bis letzte Woche bis hohe Dünne nicht hatten keine verbindlichen Standards kein Deutschlandssekt, keine Deutschlandarchitektur.

00:08:55: Also keine verbindlichen Standards.

00:08:57: Das wird auf eine gemeinsame Plattform Definitionen.

00:09:00: Gemeinsame Cloud-Definitionen, gemeinsame Definitionsstandards Definition für Applikationen hatten wir alles nicht.

00:09:07: das haben wir.

00:09:08: Rostock war der Durchbruch.

00:09:11: seit Rostrock haben wir verbindliche Standards in diesem Bereich für den sogenannten Deutschlandssek für die Deutschland Architektor.

00:09:17: Der Bund gibt die vor.

00:09:19: Wir alle können mit allen digitalen Firmen in Deutschland, Europa oder sonstwo zusammenarbeiten.

00:09:24: Die beauftragen aber eben nach den Standards und damit das wird ein Game-Changer weil der Staat als Kunde wir sind.

00:09:33: wenn wir gemeinsam die Standards einhalten und sie sind verbindlich dann können wir eben auch die Themen über den Kollegen KI mit der digitalen Souveränität haben nach vorne bringen und mit der Digitalen Wirtschaft in Deutschland und Europa eher auch Lösungen organisieren, bei denen wir eben nicht so sehr an Big Tech Firmen hängen.

00:09:55: Ich glaube

00:09:55: genau das interessiert ja auch die Szene.

00:09:57: Man fühlt da ist ein riesiger Transformationsbedarf innerhalb der Verwaltung und der Staat möchte sich modernisieren.

00:10:03: möchten es auch?

00:10:04: die Menschen oder die Kollegen in den die dort arbeiten sind alle hoch motiviert.

00:10:09: wie können jetzt helfen?

00:10:09: Wie können wir jetzt konkret mithelfen die Transformation glücken zu lassen?

00:10:14: Dann scheint das ein riesiges Schritt gewesen.

00:10:16: Und am Ende Wie können wir da mithelfen?

00:10:19: Die Kolleginnen und Kollegen, es kommt auf jede und jeden an.

00:10:21: Weil bitte nicht die Art und Weise wie wir gegenwärtig staatliche Aufgaben erledigen, die auch noch zu digitalisieren!

00:10:29: Bitte nicht!

00:10:30: Wir müssen uns schon alle klarmachen miteinander, dass es hier um etwas größeres geht.

00:10:34: Es geht um Kulturwandel, es geht um Staatsmodernisierung und die Art und Weise wie wir bisher eher anstrengend, eher schwierig, eher langsam unsere Aufgaben erledigen konnten weil wir dauernd irgendwelche Rücklaufschleifen haben.

00:10:53: Das Amt noch dieses Amt, das sind viele Aufgaben...

00:10:57: Absichern.

00:10:59: Genau ich sage ja diese.

00:11:01: Wir haben in Deutschland uns angewöhnt eine Mentalität von Gürtel und Rosenträger doppelt Sicherheit.

00:11:10: Ja weil wenn wir nur den Gürttel haben müssten wir damit umgehen können dass uns vielleicht ab und zu mal die Rose etwas rutscht.

00:11:15: dann müssen sie halt wieder hochziehen.

00:11:17: Bitte können wir das mit dem Hosenträger sein lassen.

00:11:20: Wenn wir es nicht sein lassen, dann digitalisieren wir auch Göttel und Hosenträgern.

00:11:25: Das ist zu komplex kompliziert und wir haben doch mit den Digitalisierungsmöglichkeiten die es heutzutage gibt, Chance gegenüber den Bürgern näher aufzutreten, indem wir schneller freundlicher mehr Zeit für den Service bekommen weil wir im Hintergrund digitale Verfahren haben die automatisiert halbautomatisiert oder sogar KI basiert uns helfen und auch gegenüber der Wirtschaft freundliche auftreten können.

00:11:51: Beides aus meiner Sicht ganz zentral und ich glaube es ist ganz wichtig dass wir nicht nur gucken, welche Politik wir machen sondern auch wie wir sie umsetzen.

00:12:03: Ich sehe das als Demokratieprojekt wenn wir die Art und Weise, wie wir Politik umsetzen.

00:12:09: Wenn unsere Kolleginnen und Kollegen die Möglichkeiten bekommen dafür, dass die Bürger wieder mehr zufrieden sind, dass sie sagen oh ich höre mit dem Staat zu tun das war wieder super!

00:12:17: Das ging ruckzuck und keine großen Aufwände.

00:12:19: Ich musste keine beglaublichte Original-Kopie vorlegen sondern ich konnte einfach Textform erfordern.

00:12:26: Solche Dinge sind auch notwendig neben der Digitalisierung.

00:12:29: so ganz einfache Dinge wo wir vorankommen müssen.

00:12:32: Und wenn wir da anders gegenüber den Bürgern auftreten... erzählen, ja wir sind, das ging schnell.

00:12:38: Ich bin stolz darauf wie unser Staat hier funktioniert.

00:12:41: dann ist es auch für die Demokratie von Relevanz und deswegen bin ich da so hinterher.

00:12:45: uns kommt auf jeder und jede andere.

00:12:47: Die habt ihr auch vor kurzem mit den Häusern wichtige Maßnahmen verabschiedet.

00:12:51: Zukunft der Verwaltung Zu denken, es war ein großer Katalog?

00:12:54: Ja.

00:12:55: Genau!

00:12:55: Wir haben alle sechzehn Bundesländer und der Bundeskanzler im Dezember letzten Jahres die Föderale Modernisierungsagenda beschlossen.

00:13:03: Es sind über zweihundert Maßnahmen für MV-Warns.

00:13:05: hier zweihundessiebendreißig haben wir identifiziert.

00:13:08: Wir sind glaube ich das zweite oder dritte Bundesland, dass schon eine Kabinettssitzung dazu hatte.

00:13:12: Kabinett beschloss, dass wir die alle auch umsetzen wollen.

00:13:15: Wir arbeiten gerade mit den Häusern daran.

00:13:18: was können wir in dieser Legislaturperiode noch umsetzten?

00:13:21: Dafür müssen wir im nächsten Monat unbedingt im Kabinett sein damit etwas noch schaffen bis zum Juli.

00:13:26: Das ist die letzte Landtagssetzung dieser Legislaturenperiodes die zweite Lesung zu machen, also das tatsächlich dann eben ins Gesetzplatz zu bekommen.

00:13:35: Das wird ein Teil der twohundertdreißig Maßnahmen sein und ein Teil wird auch sein dass wir nochmal Bundesratsinitiativen machen weil wir zum Beispiel beim Berichtswesen sehen dass viele Berichte von Bund oder gar der EU schon vorgegeben sind und da müssen wir darum bitten wo wir meinen dass das nicht mehr gemacht werden müsste dass der Bund das ändert.

00:13:53: aber sonst was wir machen können genau das und das meine ich mit Kulturwandel müssen selber auch bereit sein zur Staatsmodensierung.

00:14:00: Und ich nehme ganz viele von den jüngeren Kolleginnen und Kollegen so wahr, dass sie sagen endlich!

00:14:05: Endlich!

00:14:06: Meinst du es doch blöd wie man das immer?

00:14:08: und dieses haben wir aber schon immer so gemacht?

00:14:10: Das wollen wir gar nicht mehr hören sondern wir haben noch jetzt auch neue Möglichkeiten.

00:14:14: deswegen sage ich ja auch mal Kollege Kai, dass wir die eben auch nutzen und uns helfen lassen wo's geht um eben mehr Freude zu organisieren für uns selbst, Entlastung vor uns selbst.

00:14:25: Aber auch gegenüber den Bürgern und Unternehmen.

00:14:27: aus meiner Sicht ist das halt das, wo wir hinwollen deswegen Kultur

00:14:30: machen.".

00:14:31: Du hast es mehrfach angesprochen Kollege KI.

00:14:34: Was verbirgt sich dahinter?

00:14:36: Ich habe schon drauf gewartet, dass du fragst.

00:14:39: Ich benutze das Bild ganz bewusst, dass ich sage Kollege KI weil viele können sich unter KI nichts vorstellen.

00:14:44: Wir haben so dieses Gefühl da gibt es irgendeine Überintelligenz und wenn ich dir irgendwas sage aber ich weiß auch nicht genau wie ich es tun soll dann kriege ich dann irgendetwas zurück.

00:14:54: Es ist super, also irgendwie in irgendwelchen Wolken und so.

00:14:58: So ist es nicht wenn man sich das mal ganz klar vorstellt.

00:15:01: Wenn man mit KI zu tun hat, es gibt verschiedene Formen von KI.

00:15:04: Es gibt LGBT oder Claude oder andere.

00:15:07: Das kennen vielleicht die meisten und nutzen das vielleicht auch schonmal.

00:15:11: dann wissen sie ja auch schon ein bisschen, die die das nutzen Die reden ja schon auch mit der KI und merken, okay wenn ich dir was besser erkläre dann kriege ich auch etwas besser zurück.

00:15:21: Das nennt man Prompten.

00:15:22: Googeln kennen wir alle.

00:15:23: Prompte wissen viele noch gar nicht was das eigentlich ist.

00:15:28: dem jungen Kollegen oder einer jungen Kollegin sehr genau zu erklären, was man jetzt eigentlich haben möchte.

00:15:34: Man kann wirklich bei den KI-Kolleginnen und Kollegen davon ausgehen die sind sehr leistungsorientiert.

00:15:41: Vierundzwanzig sieben dreihundertfünfundsechzig Tage im Jahr keine Krankheit kein Urlaub und steile Lernkurven.

00:15:48: Sie sind also wirklich, die wollen auch was und sie wollen uns helfen.

00:15:51: Die Fachkräftelücke im staatlichen Bereich, den wir alle haben.

00:15:55: Wir alle echten über die viele Arbeit, die da ist.

00:15:58: Die Fachkräfte fehlen uns.

00:16:00: Und da kommt ein junger Kolleginnen, junge Kollegin will uns helfen.

00:16:03: Super!

00:16:04: Wir müssen bisschen bei denen aufpassen.

00:16:05: Die machen noch Fehler.

00:16:07: Sie sind jung mein Gott.

00:16:08: Wir haben noch nicht die Erfahrung und Sie wollen uns gefallen.

00:16:11: Sie erfinden dann vielleicht auch mal was, muss man auch ein bisschen aufpassen.

00:16:14: Und man muss es dann kontrollieren am Ende, was rumkommt und raus kommt.

00:16:18: Also ja mit jungen Auszubildenden kennen wir doch wie das ist oder eben denen die neu da sind.

00:16:23: Den muss man halt auch erklären und dann Schritt für Schritt werden sie auch immer produktiver und sind dann bald auch erfahrener Kolleginnen und Kollegen.

00:16:30: Beschreibst du ja Abläufe sozusagen, die automatisiert sind?

00:16:33: Ja jemand kommt, man muss Wissen vermitteln.

00:16:35: kannst du sagen bestimmte Prozesse kann ich einfach der KI übergeben.

00:16:41: Das ist absolut nachvollziehbar.

00:16:42: zu sagen, um sich ein bisschen zu entlasten und Wissen zu teilen wie konkret noch Vision oder hast du schon erste Schritte?

00:16:50: im Blick zu sagen, Kollege High-E ist gar nicht so weit weg.

00:16:52: Wie ich denke?

00:16:53: Wir haben erste Schritte.

00:16:54: bei uns im Finanzministerium wollen wir jetzt die Kollegin Lea ... wir haben Leon wissen wahrscheinlich hoffentlich alle also diese Möglichkeit sich online fortzubilden, dass man das eben nicht immer analog machen muss.

00:17:07: Liebe Kolleginnen der Landesregierung bitte nutzt Leon!

00:17:11: Das ist unser Vorbildungsjahr.

00:17:14: Toller Unterstützung und man kann anmachen, ausmachen.

00:17:17: Man kommt dann an dem Punkt wieder, kann einsteigen wo man aufhören musste.

00:17:21: also man muss auch nicht tageweise jetzt nur Fortbildung machen sondern so was passt und wie es passt und ist das interaktiv.

00:17:28: Also Leon ist schon super!

00:17:29: Jetzt kommt Lea.

00:17:30: Lea wollen wir in den Geschäftsbereich einfüllen, die muss auch noch ein bisschen trainiert werden und üben.

00:17:35: Die hat noch keinen Zugang zum Internet und die arbeitet noch mit Wissenstand von Anfang fünfundzwanzig.

00:17:42: also da müssen wir noch ein bißchen nacharbeiten.

00:17:44: aber das ist für uns wichtig!

00:17:45: Wir hatten mal ausprobiert GCPT.

00:17:47: Es ist natürlich toller, GPD ist keine Frage.

00:17:50: Aber die Problematik bei GPD alles das was wir mit GPD machen, die Daten sind eben auch in Übersee.

00:17:57: Wir müssen uns nichts vormachen und wir wollen auch digitale Solonität.

00:18:00: Also generative KI nennt man das also diese Direktassistentin aber mit der kann man schon toll Texte vorbereiten und aufarbeiten lassen.

00:18:08: solche Sachen muss man alles kontrollieren und gut erklären.

00:18:11: Das andere noch spannende ist letztendlich die agentische KI ist das auf Englisch, wo wir tatsächlich eben Agenten trainieren wollen ganz konkrete Verfahren abzuarbeiten.

00:18:24: Zum Beispiel im Bereich der Beihilfe einfach kommen die Anträge rein und zack wird drüber geguckt.

00:18:33: Ist das okay?

00:18:34: Kann ich das

00:18:35: auszahlen?".

00:18:35: Ja, nein.

00:18:37: Und so da brauchst du schon ein bisschen Intelligenz auch.

00:18:39: Das kannst du nicht einfach automatisiert machen also deswegen KI basiert.

00:18:42: Das wäre zum Beispiel so eine Anwendungsfälle.

00:18:44: Es gibt sich andere Anwendung Fälle und die KI-Agenten werden dann nur mit unseren eigenen Daten trainiert und nicht auch mit dem Internet.

00:18:53: Die sind dann also auch davon getrennt.

00:18:55: Die werden aber natürlich auch zu hohen Produktivitätssprüngen helfen.

00:19:00: Und damit sind wir dann auch der Möglichkeit, wenn Kollegin KI flächendeckender eingesetzt werden, dass wir entlastet werden und uns dann zum Beispiel wenn wir mit Bürgerinnen Bürgern zu tun haben eben auch mehr um die kümmern können weil wir einfach Möglichkeiten bekommen Zeitmöglichkeiten bekommen.

00:19:17: das wissen haben wir doch.

00:19:18: Wir haben doch aber ich sehe es doch bei den Kolleginnen Kollegen überall Es ist so viel zu tun.

00:19:23: Es sind so viele Aufgaben letzten Jahren dazu gekommen dauert auch Krisenbewältigung und schnell schnell schnell.

00:19:29: Das ist nicht leistbar auf Dauer wenn wir nicht uns Unterstützung organisieren Und das ist die Möglichkeit die will ich haben.

00:19:35: Absolut,

00:19:36: aus meiner Perspektive ist es auch wichtig und das sind ja auch viele demokratische Instrumente dabei.

00:19:41: Es ist auch gut sozusagen wenn sie zunehmen und zwangsläufig dass die Arbeit dann vermeintlich mehr wird.

00:19:47: aber Dinge die man irgendwann schon mal aufgeschrieben hat oder Daten das die gut transparent dargestellt werden.

00:19:52: ich sehe für mich oder für unsere Arbeit persönlich so viele Anwendungsmöglichkeiten um das zu erleichtern mehr Transparenz herzustellen genau wie du angesprochen hast.

00:20:00: Wir müssen ganz klar einen besseren Demokratieprozess und alles was dazugehört.

00:20:04: Ich hatte gestern im Gespräch auch Führungskraft als KI.

00:20:09: So ungefähr kann ich mir sogar vorstellen, wie viele Dinge hat man administrativ, die man abgeben könnte?

00:20:14: um zu sagen dann kann man Faktor Mensch sich noch viel mehr darum kümmern und gerade in Zeiten mobiles arbeiten usw.

00:20:20: ist glaube ich wichtig da auch gut hinzugucken, dafür Zeit zu haben und tatsächlich nur gezielt die Arbeitskraft, die man hat anzuwenden nicht für administrative Aufgaben.

00:20:30: Aber das ist tatsächlich glaube ich noch ein heißes Thema.

00:20:33: Ich fand es ganz

00:20:34: spannend!

00:20:34: Ja, es ist spannend und die Grenze ist ganz klar aus meiner Sicht bei einem folgenden Stelle am Ende muss ein Mensch die Verantwortung für die Entscheidung haben.

00:20:46: Absolut Absolut!

00:20:48: Es muss nicht ein Mensch jede Entscheidung selber getroffen haben, aber die Verantwortung davon.

00:20:53: Also Kollege

00:20:54: K.I.,

00:20:54: mal wieder zu überprüfen macht er das noch richtig?

00:20:56: Sind da Fehler eingeschlichen oder am Ende müssen Menschen in der Verantwortung sein und das wollen wir auch.

00:21:04: genauso gehen wie auch jetzt bin ich wieder beim alte Planungsrat und so zusammenarbeit mit Bund und Ländern.

00:21:09: Wir haben einen gemeinsamen Marktplatz für KI Anwendungen.

00:21:12: Da ist Mecklenburg-Vorpommern auch schon Teil davon.

00:21:15: Und die KI Anwendung, die funktionieren F-III zum Beispiel aber auch andere.

00:21:22: Das ist die baden-württembergische Firma, schon entwickelt worden vor einigen Jahren und da gibt es schon tolle KI Angebote entsprechend also solche, die Funktionieren, die digital souverieren sind.

00:21:36: wo wir wissen kriegen wir auch keine Probleme mit IT Sicherheit.

00:21:39: Über diesen Marktplatz wird sich ausgetauscht und soll auch zukünftig die Möglichkeit sein, die dann integrieren zu können, reinnehmen zu können.

00:21:48: Das ist für uns auf der Inlandeverwaltung super wichtig aber auch vor unseren Kommunalen.

00:21:52: Ja, das wird es genauso mit anbieten.

00:21:54: Das sind die Möglichkeiten, die wir haben und ich stelle mir also wenn mich fragen würde meine Vision vom Staat von modernen Start ist so dass wir im Hintergrund diese digitalen Möglichkeiten alle nutzen.

00:22:06: Dass wir auch in Kontakt mit den Bürgerinnen-Bürgern oder Unternehmen auch auf KI Chat Pots setzen, dass man eben da auch jederzeit gute Antworten bekommt aber wir dort vor dem Menschen dass nicht können oder nicht wollen, weil sie vielleicht zu alt sind oder sie keinen Zugang zu finden zur digitalen Welt.

00:22:27: Dass wir Analogenservice anbieten.

00:22:29: Dass die Menschen zu uns kommen können.

00:22:32: Dass Sie zum Beispiel über das Steuererklärung.

00:22:34: ich möchte, dass die Steuererkehrung zukünftig nur noch digital abzugeben ist.

00:22:39: Weil das unsere Verfahren total beschleunigen würde.

00:22:43: Da möchte ich zwei Sachen dafür machen.

00:22:45: Ich möchte einmal first follower werden des hessischen Modells, der vorausgefüllten Steuererklärung was die Hessen im letzten Jahr ja schon begonnen haben.

00:22:54: Das möchte ich jetzt gerne auch.

00:22:56: dass wir ein Nachfolgerland werden gestimmt kurz davor und ich möchte das wenn wir digital tatsächlich irgendwann verpflichtend nur noch die Möglichkeit haben Steuerklang abzugeben, Finanzämter und auch vielleicht die Bürgermeisterämter muss man dann sehen, wie wir das genau organisieren.

00:23:15: Und auch die Lohnsteilhilfevereine dass wir die Menschen zu denen kommen können in die Finanzämtern oder eben zum Lohnstein Hilfeverein und dort ihnen geholfen wird Wie sie das elektronisch eingeben können.

00:23:27: ich möchte also den Papierweg nicht mehr haben aber Ich möchte nicht dass die menschen die mit dem digitalen nicht zurechtkommen abgehängt werden Sondern dass wir im Gegenteil dass wir weil wir mehr Zeit und Kraft haben uns für die Bürger da zu sein, dass wir das dann auch machen können.

00:23:43: Das ist aus meiner Sicht die Vision vom modernen Staat wie jetzt eigentlich technisch möglich wäre und aus meiner Sicht auch rechtlich.

00:23:51: Eigentlich auch!

00:23:52: Die EU-Datenschutzgrundfortung wenn wir sie richtig anwenden könnten wird das machen.

00:23:56: Du hast eben schon deine Vision skizziert.

00:23:59: was geht eigentlich?

00:24:00: Wie kann ein Staat gedacht werden?

00:24:03: Du warst ja auch viel unterwegs hast dich viele Länder angeschaut.

00:24:06: wie würdest du da gemacht?

00:24:06: hast du für dich Best Praxis Beispiel, die du hier mitbringen möchtest oder darüber erzählen möchteste?

00:24:12: Ja sehr gern.

00:24:13: Ich war mit einer Wirtschafts- und Wissenschaftsdelegation in Estland.

00:24:18: Da war ich noch gar nicht auch Digitalisierungsminister.

00:24:21: Aber Staatsministerium bin ja schon die ganze Legislaturbrügel.

00:24:24: Und vor wenigen Wochen war ich mit einer anderen Delegation auch in London und Paris KI Konferenz aber eben auch in Paris haben wir uns angeschaut wie die versuchen digitale Souveränität umzusetzen.

00:24:35: also Diese Auslandsreisen weiten total den Blick und deswegen finde ich das auch so super, dass ihr euch für die Nerd entschieden habt, Lädtland als Partnerland zu nehmen.

00:24:47: Weil die baltischen Länder haben mir die gleiche EU-Datenschutzgrundordnung wie wir Deutschen.

00:24:52: Und trotzdem haben sie ihren Staat total anders organisiert als wir in Estand.

00:24:57: Tallinn habe ich das gesehen.

00:24:58: Die waren eben total digital.

00:25:01: Das was ich vorhin gesagt habe mit Wenn die Menschen mit dem Digital nicht zurechtkommen, dann wird ihnen geholfen.

00:25:07: Die machen das dort über die Bibliotheken in Estland.

00:25:10: da kann man hingehen und dann wird einem geholften kriegt man noch einen Kaffee finde ich super!

00:25:13: Und dann wird eben nicht das Papierhaft noch abgegeben sondern direkt in die digitalen Kanäle eingegeben.

00:25:20: Das was sich in Estlant auch so beeindruckend fand war diese X-Route also im Hintergrund Diese Verknüpfung aller Daten.

00:25:27: wir haben ja alle Daten im Staat.

00:25:29: Wir könnten die Daten zum Wohle der Bürger viel besser nutzen als heute, wenn wir die nicht in Silos verstecken würden sondern die miteinander verknüpfen würden.

00:25:38: Das wollen wir – das sind die Stichworterregistermodellisierung und Nots – das wollen wir so umsetzen damit dem Hintergrund nie wieder wie bei der Grundsteuerreform das so ist dass meine Finanzämter nicht bei den Grundbuchämtern oder den Katastaregister nachfragen dürfen sondern wir stattdessen was machen?

00:25:55: Wir fragen die Bürger mega genervt weil sie sagen ihr habt doch alle daten was soll das macht so vor ausgefüllt guckt ob wir ob das noch der aktuelle stand ist.

00:26:05: ja nein zack fertig.

00:26:08: die ersten machen dass und also x-road die verbindung und eben aber auch nicht alles in einer datenbank sonst wird die wenn die einmal gehackt wird dann ist alles weg.

00:26:16: sondern als wir da waren sind damals kurz davor die die ganzen passfotos geheckt worden.

00:26:22: die wandern also bei irgendeinem hacker.

00:26:24: Nur der konnte damit gar nichts anfangen, weil es dazu nicht die Namen und die Adressen gar nicht gab.

00:26:29: Die war nämlich woanders abgespeichert.

00:26:31: genauso müssen wir das auch machen.

00:26:33: Und was ganz Zentral ist... Wir wollen die Daten nutzen zum Wohle der Bürger aber die Daten gehören nicht im Staat.

00:26:39: Die Daten gehören dem Bürger und deswegen der direkte Zugang.

00:26:43: Die Istens haben es über eine Zweifach-Authentifizierung organisiert dass man direkt schauen kann welche staatliche Institution hat auf meine Daten zugegriffen und warum, dass das transparent ist.

00:26:55: Ich fand die Esten hatten damals schon viel mehr Datensouveränität als wir Deutschen.

00:26:59: Wir setzen eher darauf, dass mit unseren Daten dann doch nichts gemacht wird.

00:27:03: aber sind dann genervt werden wir das x normal gefragt werden.

00:27:05: Wir wollen es nicht mehr, wir wollen once only Prinzip.

00:27:08: Und das, was wir jetzt vor wenigen Wochen in London und Paris gesehen haben.

00:27:12: Die Briten sind mit Goughier-Key wirklich schon auch weit mit KI Anwendungen.

00:27:16: Das war super spannend.

00:27:18: aber war auch interessant zu sehen dass die im Moment noch daran scheitern die digitalen Lösungen auf die kommunale Ebene zu übertragen.

00:27:25: Sie haben da gar nicht die richtigen Wege wie sie das organisiert bekommen und sie arbeiten halt mit dem Big Tech Hyperscale anzusammen.

00:27:32: Da ist wenig digitale Souveränität.

00:27:35: Das war spannender in Paris zu sehen, wie die mit Mistral haben.

00:27:39: Die da eine Firma, die letztendlich so wie bei uns Telekom oder eben zum Beispiel Schwarzgruppe auch digitale Souveränität versuchen zu leben und wir haben aber auch Blöcklaut kennengelernt.

00:27:52: das ist hier bei uns in Deutschland nennt sich das DELOS.

00:27:55: Das ist der Versuch Microsoft Anwendungen auch so zu übersetzen dass sie digital souverän sind.

00:28:04: Das war es spannend.

00:28:05: Da kommste auch einen gewissen Weg weit, wir haben aber auch gesehen wo dann eben am Ende brauchst du doch noch eine kleine Pipeline weil du musst ja dann doch den den Code auch immer mal wieder aktalisiert bekommen.

00:28:16: also ganz kriegst du da die Unabhängigkeit meiner Meinung nach nicht in.

00:28:19: Aber trotzdem das sind richtige Wege richtige Ansätze.

00:28:22: dass ist super spannend.

00:28:23: man sieht auch Wir waren auch bei Paris in einer Forschungseinrichtung.

00:28:27: Die haben gesagt Ja wir sind total offen für die Zusammenarbeit in Europa und haben denen schon.

00:28:34: Wir hatten bei uns den Professor Sanko mit dabei, Leiter des KI-Zentrums der Uni Rostock Tollermann.

00:28:40: Der wusste auch schon, dass sie damit ein Teil die Uni zusammenarbeiten.

00:28:45: Und ich war total geflasht davon.

00:28:47: das die Franzosen, denen man ja eher nach sagt, naja Frankreich ist sich selber genug von wegen!

00:28:52: Die waren total offen.

00:28:53: also... Wir haben wirklich richtig toll gelernt, Impulse bekommen.

00:28:57: Das war spannend und auch für die Unternehmerinnen und Unternehmer, die dabei waren.

00:29:00: Die Impulse aufnehmen mit Blick ins Land.

00:29:03: Es passiert ja nicht nur innerhalb der Landesverwaltung ganz viel sondern auch im Land bewegt sich viele tolle Unternehmen, die ganz viel Herzblut investieren um hier den digitalen Wandel voranzutreiben.

00:29:13: Das versuchen wir hier ja mit der Marke Digitales MV und die Digitalen Innovationszentren Voran zu bringen, Kompetenzen zu vermitteln.

00:29:22: Konntest du da schon den einen oder anderen kennenlernen?

00:29:24: Ja ich kann das nur bestätigen.

00:29:26: wir haben wirklich tolle Firmen im Land und für mich als Digitalisierungsminister ist ganz wichtig dass wir auch verstärkt mit den Firmen zusammenarbeiten.

00:29:34: Das habe ich auch mit Herbert Ludwig dem Chef des DVZ besprochen und wir haben uns gesagt okay komm lass uns mal Folgendes machen Wir besuchen alle DITS zusammen sprechen mit den Unternehmerinnen und Unternehmer vor Ort.

00:29:49: Und erzählen denen, was wir wievor haben und organisieren unser Netzwerk besser?

00:29:54: Das gefällt mir nämlich noch nicht, wie wenig unser Netzwerke im Mecklenburg-Vorpommern funktioniert!

00:29:59: Ich sehe das wie zum Beispiel in Baden-Württemberg, dass seit vielen Jahren ein Jahrzehnte eingeübt ist.

00:30:04: Klar haben die auch... größere, zum Teil leistungsstärkere, einfach für irgendeine Größe Firmen.

00:30:10: Aber trotzdem wenn die Ausschreibungen machen dann wissen sie wen sie auch ansprechen können.

00:30:16: wie muss die Auschreibung aussehen dass man auch Erfolg hat das ist ein vorm Ergebnis her, dass was werden kann.

00:30:23: und dann wissen die Firmen schon mal wenn eine Ausschreiben kommt und können sich darauf bewerben bei uns.

00:30:28: Start als Grund

00:30:31: genau.

00:30:32: Also, ich glaube auch unsere noch kleine mittelständische digitale Wirtschaft braucht den Staat auch als Kunden.

00:30:38: Einmal als Visitenkarte – wir machen was für den Staat aber eben auch um sicher immer wieder Aufträge zu bekommen und die können das!

00:30:46: Sie wissen nur zum Teil gar nicht, was wir auch weiter vorhaben und welche Projekte ganz konkret jetzt anstehen.

00:30:53: Und deswegen weil nochmal Staatsmonisierung gehört eben mehr dazu als nur Digitalisierung, haben wir zum Beispiel für die Direktvergabe von staatlichen Aufträgen.

00:31:03: Die Grenze von fünf tausend Euro bis hier Dienstleistungsauftrag nur fünftausende Euro Direkt-Vergabe danach musstest du ausschreiben Wahnsinn!

00:31:10: Haben wir erhöht auf hunderttausend?

00:31:12: Wir bauen sogar von zehntausend auf Hundertfünfzig.

00:31:14: Hier geht es um Dienstleistungen also von fünf auf hundertausend.

00:31:18: Danach beschränkte Ausschreibung erst ab zweihundertzwanzig oder so.

00:31:22: EU Schwellenwert müssen wir halt öffentlich ausschrauben.

00:31:26: Von daher Gibt es seit März die Möglichkeit, beim DVZ sich einzutragen als Unternehmen zu sagen ich bin in den und den Bereichen tätig.

00:31:36: Man kann hochladen die Unternehmensbeschreibung bis fünfzehn Megawatt glaube ich kann man das Hochladen und dann sagen Ich möchte gerne informiert werden wenn in den Berechen bei denen ich stark bin Wenn's da Projekte gibt wenn Vorhaben beauftragt werden sollen damit ich prüfen kann ob ich ein Angebot abgebe oder nicht.

00:31:56: Wir sind dann also auch in dem unteren Bereich, also jetzt bis hunderttausend müssen wir nur drei Firmen ansprechen oder anschreiben.

00:32:04: Das wird schon reichen wenn das dokumentiert wird und damit ein Mehraugenprinzip umgesetzt wird.

00:32:08: Wir sind aber gerne bereit, wenn sich mehr melden uns die anzuschauen über StDFZ.

00:32:13: Und das machen Ludwig und ich jetzt ja!

00:32:16: Wir lernen sie kennen und waren im Ditz Neubrandenburg.

00:32:19: Das war eine super spannende Diskussion darüber wie zum Beispiel KI?

00:32:23: Jetzt ging es ums Programmieren Weil die Leute auch die Programmierer immer weniger Koden, also direkt programmieren und immer mehr prompten.

00:32:33: Und was wie verändert sich das dadurch?

00:32:36: Haben wir überhaupt noch den Überblick?

00:32:39: welche Ergebnisse kommen raus oder wird es irgendwann zu komplex?

00:32:42: Wir waren genau in der Debatte, die es im Moment gibt und wir waren total einiges.

00:32:47: Das kommt ja keiner dran vorbei, immer mehr zu prompten und immer weniger zu koden weil du halt viel schneller bist mit der KI.

00:32:54: aber wenn nicht Informatiker bist und capiert, was die da macht.

00:32:57: Kannst du überhaupt nicht überprüfen ob das auch richtig und gut ist?

00:33:00: Und deswegen werden wir auch weiter Informatika brauchen.

00:33:02: also auf das ist ja eine spannende Geschichte und Entwicklung und wir wollen diesen in dieser Entwicklung mit dabei sein!

00:33:09: Mit den tollen Firmen in Mecklenburg-Vorpommern und ich freue mich total dass der VZ Ludwig sich jetzt so aufstellen und die Möglichkeit schaffen, dass wir die Vernetzung stärker hinbekommen.

00:33:22: am Ende wenn wir ausschreiben müssen Es ist eine öffentliche Ausschreibung, da kann sich jeder überall von überall auf der Welt sozusagen also überall Europas bewerben logischerweise und dann wird unter Wirtschaftlichkeitsgesichtspunkten ausgewählt.

00:33:35: Aber für die kleinen Sachen können wir eben direkt auch

00:33:43: handeln.".

00:33:47: eine Vorlage sozusagen, wie man es machen kann.

00:33:52: Deswegen glaube ich ist schon vieles da und jetzt gibt's nochmal einen tollen Schulterschluss um das miteinander zu verzahnen und eine Plattform wo das richtig gut Passieren kann, ist ja die Nerd in Kürze Ende Mai.

00:34:07: Siebenundzwanzigsten, achtendzwanziges Mai im Hansenmesse Rostock.

00:34:09: Ich sage das mal gerne an der Stelle um ein bisschen Werbung zu machen.

00:34:12: auch wir werden die Podcast-Kulisse mitnehmen und dass die Menschen auch mal probieren können entweder auf deiner Seite zu sitzen oder auf meiner Seite absolut!

00:34:20: Und wir dürfen dich dort auch begrüßen darüber freue ich mich natürlich sehr.

00:34:24: Heiko worauf freust du dich am meisten?

00:34:25: Ich würde natürlich gerne ein bisschen Wärmung machen auch mit deinem Statement, dass wir ganz viele Menschen und Unternehmen motivieren zur Nerd zu kommen.

00:34:31: Heiku was meinst du?

00:34:32: warum sollen man zur nerd kommen?

00:34:33: so

00:34:34: Also ich freue mich total auf Lettland.

00:34:36: Ich finde das so super!

00:34:37: Wie gesagt, ich habe Island damals besucht aber Lettlands, was ich gehört habe müssen genauso ein interessantes beeindruckendes Land sein.

00:34:45: Insgesamt die ganze Ansatz der Nerd zu sagen wir sind hier Ostsee Raum und wir wollen uns mit allen entsprechend austauschen.

00:34:55: es sind so viele tolle Entwicklungen.

00:34:58: keinen anderen Bereich in der Wirtschaft oder auch in der Politik, der so im Werten ist.

00:35:04: Wo so viel Neues passiert und so viele Möglichkeiten mitgeschafft werden.

00:35:08: Und dieser Austausch das was jetzt so schnell läuft... Wir waren uns auch da beim Ditzneubrandenburg einig wir sehen die Entwicklung Sprünge nicht in Jahren sondern in Monaten.

00:35:20: ja wir gucken eher auf Monatsentwicklung als auf Jahresentwicklungen.

00:35:23: Das ist doch der total spannende Zeit Punkt und Zeitraum, sich auf so einer tollen Plattform wieder nerd auszutauschen.

00:35:32: Ich finde das super!

00:35:33: Und ich erlebe eben diese Zusammenarbeit mit der kommunalen Ebene, mit der Wirtschaft, mit den anderen Bundesländern aber auch mit dem Bund.

00:35:41: Ich will hier noch mal sagen, dass das Bundesdigitalisierungs- und Staatsmonitionsministerium geschaffen worden ist.

00:35:48: Es war eine supergottrichtige Entscheidung der Bundesregierung und unsere wirklich sehr gute Zusammenarbeit.

00:35:55: Als SPD-Digitalisierungsminister auch mit dem CDU-Parlamentarischen Staatssekretär dort mit Herrn Amthor.

00:36:01: Es ist sehr guter Zusammenarbeit auch im Minister selbst mit Wildberger und seinen beamteten Staatssekatären die ich zum Glück auch die Staatssekitäre von früher schon kenne ja schon lange im Geschäft, das hilft uns auch und auch da werden wir denke ich noch mal mehr Zusammenarbeit organisieren.

00:36:18: Und diese Möglichkeiten der Zusammenarbeit des Austauschs, dass sich Kennenlerns Netzwerke bilden.

00:36:24: Darauf kommt es doch in diesem Ökosystem, indem wir uns im Moment miteinander bewegen, das total in Richtung Innovation unterwegs ist und wir haben jetzt durch unseren Ansatz der digitalen Souveränität doch auch die Möglichkeiten, neue Innovationsphase miteinander zu beschreiten.

00:36:39: Wir wollen mehr ein Open Source, wir wollen auf jeden Fall offene Schnittstellen damit wir mit kleineren Firmen die Möglichkeit haben auch voranzukommen und letztendlich nicht immer nur auf Big Tech setzen zu müssen.

00:36:50: Das war im Moment noch nicht ganz davon wegkommen ist auch klar.

00:36:54: aber nochmal das ist die einzige Möglichkeit.

00:36:57: Start als Kunde digitale Souveränität als Rahmenbedingung unter diese Netzwerke.

00:37:03: Hallo, ihr müsst alle zu nerd kommen.

00:37:05: Ist doch toll!

00:37:06: Ich danke dir quasi für diesen Werbeblock für die Nerd und das bildet ja auch alles ab was du schon gesagt hast jetzt komprimiert in dem Statement.

00:37:16: dann schließt sich meine Abschlussfrage quasi an für diese Podcast Episode Heiko, Mecklenburg-Vorpommern für dich ein Zukunftsland?

00:37:25: Ja!

00:37:26: Ein tolles Zukunftsland.

00:37:27: Ich bin jetzt vor dem Podcast aus einem Investorengespräch weil wir eben Energieland geworden sind, weil wir Wasser haben und Fläche haben und wir sind natürlich nicht nur für Firmen die Applikationen anbieten interessant sondern wir sind auch ein interessantes Infrastrukturland, weil Also sprich Rechenzentren, vielleicht auch irgendwann mal Computerships weiß ich nicht.

00:37:52: Im Moment ist eher das Rechencentrums.

00:37:55: Thema steht im Vordergrund und deswegen sind wir schon als Infrastrukturlandspannt weil wir die Rahmenbedingungen dafür geschaffen haben.

00:38:04: Wir sind aber auch als Innovationslandspannt.

00:38:06: Ich erlebe das Jahrwirt, dass Länder wie Schleswig-Holstein, wir firmen und aber auch Länder wie Baden-Württemberg.

00:38:12: Also ganz egal hier bei uns im Norden oder im Süden die sind interessiert an der Zusammenarbeit mit uns weil sie sehen hier tut sich was und deswegen ja es macht Spaß in diesem Ökosystem tätig zu sein.

00:38:25: Heiko, das war ein schöner Abbinder.

00:38:26: ich danke dir für das Gespräch hier beim Podcast von DigitalSympathie.

00:38:29: Ja

00:38:29: vielen Dank!

00:38:29: Ich danke dir auch sehr hat viel Spaß gemacht.

00:38:31: Danke freut mich.

00:38:35: Schön, dass ihr beim Podcast des digitalen MVs dabei gewesen seid.

00:38:39: Bleibt gern dran, folgt uns und freut euch auch beim nächsten Mal auf einen spannenden Gast oder eine spannende Gästin!

00:38:47: Herzlist eurer Marike.

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