Folge 44: MV wird beim digitalen Bauantrag zum Vorreiter

Shownotes

Die digitale Baugenehmigung aus Mecklenburg-Vorpommern ist zum bundesweiten Vorzeigeprojekt geworden. Im Podcast „digitales MV“ spricht Mareike Donath mit Christoph Vollmer, dem Leiter der Geschäftsstelle „Digitale Baugenehmigung“ im Ministerium für Inneres und Bau, über die Entwicklung, Nutzung und Zukunft des digitalen Bauantrags.

MV hat beim Onlinezugangsgesetz das Themenfeld „Bauen und Wohnen“ übernommen und eine Lösung entwickelt, die inzwischen in 13 Bundesländern und mehr als 300 Behörden eingesetzt wird. Rund 70.000 Bauanträge wurden 2025 bundesweit bereits vollständig digital eingereicht. Die Plattform ermöglicht eine gemeinsame Bearbeitung von der Antragstellung bis zur Beteiligung weiterer Fachbehörden und ersetzt damit viele frühere Arbeitsschritte in Papierform.

Und die Entwicklung geht noch weiter: Ein digitaler Assistent soll Sachbearbeitende und Antragstellende unterstützen. KI kann künftig Prüfungen vereinfachen und angesichts von Fachkräftemangel und steigender Arbeitslast für Entlastung sorgen. So zeigt Mecklenburg-Vorpommern, wie aus einer digitalen Verwaltungsleistung ein bundesweit übertragbares Modell werden kann.

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00:00:01: Herzlich willkommen beim Podcast des Digitalen MV, ein Format der Stabstelle digitaler Wandel der Landesregierung Mecklemuck-Vorpommern.

00:00:09: Wir sind mitten im digitalen Wandel und genau darüber möcht ich mit euch sprechen!

00:00:16: In diesem Podcast teilen wir Erfolge, Herausforderungen und Lernmomente – geben Impulse unter öffnen neue Perspektiven.

00:00:24: Im Gesprächs sind wir mit Pionieren, Visionären, ermöglicherInnen sowie Forscherinnen und werfen dabei einen Blick hinter die Kulissen.

00:00:32: Ich freu mich, dass ihr dabei seid.

00:01:00: Und dann geht alles los rein digital.

00:01:04: Ist es so?

00:01:05: Herzlich willkommen und nimm gerne den Ball auf!

00:01:07: Ja, vielen Dank Marike und ich kann von vornherein sagen grundsätzlich ist es so.

00:01:13: Wir haben da natürlich unterschiedliche Voraussetzungen die erfüllt sein müssen.

00:01:17: wir als Geschäftsstelle stellen ja die digitale Baugenehmigung nicht per se überall zur Verfügung sondern nur in den Kommunen die eben sagen wir wollen das System auch nutzen.

00:01:29: Wir haben glücklicherweise dreizehn Bundesländer, die die digitale Baugenehmigung mitnutzen.

00:01:34: Über dreihundert Behörden, wo das System live ist und im Kreis der mitnutzenden Länder bündeln wir achthundertsechzig Behörde von neunhundertzehn dreißig in

00:01:45: Deutschland.".

00:01:55: zum Land oder das Thema gehört zum Land.

00:01:57: Aber es ist ja komplex, der Bund trifft Entscheidungen und ist im rechtlichen Rahmen unterwegs.

00:02:03: Wir auf landesemene machen dies und das.

00:02:06: Ich versuche es mal ein bisschen einfach zu formulieren.

00:02:08: Dann sind hier noch die Gemeinden und die Kommunen da, die auch irgendwie dort ihre Wirkungsweise haben.

00:02:16: Wie muss man sich jetzt eigentlich vorstellen in dem Bereich?

00:02:18: Also in diesem Bereich fällt es sich so wir haben einmal eine Musterbauordnung auf Bundesebene Die ist in den jeweiligen Landesbauordnungen spezifiziert.

00:02:29: Also wir haben eben die Landesbauordnung Mecklenburg-Vorpommern, die Landes Bauordnung Niedersachsen und so weiter und sofort sprich sechzehnfach in Ausprägung.

00:02:39: Das bedeutet wenn man eine Digitaleistung mit spezificem Landesrecht anbieten möchte muss ich natürlich eine Lösung schaffen die das auch widerspiegelt.

00:02:49: denn Wir haben bei uns Das Baurecht, was per Konfiguration an jeweiligen Antragstrecken denn angepasst werden kann.

00:02:57: Und somit haben wir den jeweils beiden mitnutzenden Ländern die Lösung für Baden-Württemberg, Fürmeck im Bergverband aber im Kern immer das gleiche System.

00:03:07: Weiß natürlich die Entwicklungskosten deutlich schmälert.

00:03:11: in der Nutzung bei den Kommunen haben wir die kommunale Selbstverwaltung.

00:03:16: Was ich eigentlich auch schon sagte, die Kommunen können selbst entscheiden welches System sie nutzen.

00:03:21: Deswegen kann nur das Land ein System bereitstellen und den Kommunen zur Nutzung anbieten.

00:03:27: so ist es in der Vergangenheit passiert.

00:03:29: da gibt es auch unterschiedliche Regelungsmöglichkeiten aber aktuell beläuft es sich darauf.

00:03:35: Das ganze bettet sich ja ein in die Verpflichtungen nach dem sogenannten Online-Zuganggesetz.

00:03:41: Du kannst es viel für besser erklären als ich dass die Verwaltung In der Verpflichtung sind die Bürgerleistungen auch digital abzubilden, korrekt.

00:03:50: Da gibt es ja im Bund wie man sich dann verständigt hat wer macht was?

00:03:54: aber erkläre den Prozess gern.

00:03:55: Genau das hört sich aus dem Online-Zugangsgesetz heraus ergeben.

00:03:59: dort gab's vierzehn Themenfelder mit unterschiedlichen Themen besetzt.

00:04:03: Das Themenfeld Bauen und Wohnen wurde denn von Mecklenburg-Vorpommern übernommen Und da ist ja auch ein ganzes Konglomerat an Leistungen enthalten Und die wurden dann in Leistungsbündeln zusammengefasst.

00:04:15: und da ist eben eins, die digitale Baugenehmigung.

00:04:19: Denn wir bündeln fifty-fünfzig Leistungen In achtundzwanzig Online Diensten und das eben auf einer Plattform.

00:04:27: Da haben wir noch zahlreiche andere Leistung Die aber eben nicht in so einem hohen überwiegend öffentlichen Interesse stehen und die sind zwar umgesetzt Aber noch nicht in der Art und Weise verfügbar wie eben die digitale Baugenehmigung.

00:04:42: Wo baue ich in Mecklenburg-Vorpommern meine Garage, damit ich weiß was der Christoph am anderen Ende gemacht hat?

00:04:50: Zum Beispiel in Hansestadt Rostock, Neubrandenburg, Wismar, Landkreis Nordwestmeeklenburg, Vorpomen Greifswald und dann demnächst auch in anderen Unterbausichtsbehörden wo es Jetzt schon verfügbar ist, es noch die metlmburgische Seenplatte und das sind die unteren Beaufsichtsböhren wo man unsere Lösung hier im Land auch live nutzen kann.

00:05:13: Christoph wie wird denn das jetzt eigentlich angenommen?

00:05:17: Hast du Nutzerzahlen für uns?

00:05:19: Na ja Tat.

00:05:19: also wir haben einen ganz schönen Vergleich von Ende twenty-vierundzwanzig von knapp fünftausend fünfhundert Vorgängen Also Anträgen die von Bürgerinnen und Bürgern gestellt wurden zu Ende zweitausendfünfundzwanzigh zu knapp siebzig tausend Und bei uns sind ja die Zahl der eingegangenen Vorgänge, da der beste Maßstab dafür wie so ein System genutzt wird.

00:05:42: Das betrifft das ganze Bundesgebiet?

00:05:44: Korrekt!

00:05:44: Das

00:05:44: ganze Bundes-Gebiet genau.

00:05:46: Siebenzigtausend Anträge, die nicht mehr in Papierform ergangen sind sondern... Vollständig

00:05:49: digital.

00:05:50: Genau.

00:05:50: Die kann sich kurz auf der Zunge zergehen als Star Wars.

00:05:53: So einen schönen Erfolg.

00:05:55: Also ist das Feedback, woran wir uns auch weiterhin gerne messen lassen.

00:06:00: Christoph, wie hat jetzt der Bund auf die tollen Nutzerzahlen

00:06:02: reagiert?!

00:06:04: Der Bund hat tatsächlich mit uns eine Kooperationsvereinbarung geschlossen und dort vereinbart, dass wir ein einheitliches Anbindungs- und Rollout Konzept schreiben sollen.

00:06:15: Das klingt jetzt erst mal profan, referenziert aber darauf das wir mit unserer Lösung der digitalen Baugenehmigung es geschafft haben in dreizehn Bundesländern mehrere hundert Kommunenbehörden anzuschließen Best Practice dann für sämtliche Digitaleistungen für die Zukunft genutzt werden soll.

00:06:37: Beeindruckend?

00:06:39: Was ist ja von erläutert, ihr habt euch... Wir teilen uns auf im Bundesgebiet wer etwas macht.

00:06:45: das heißt ich kann nicht nur in Begrümung vorbauen bei meiner Garage, brauche ich eigentlich großartig überall bei uns klar aber mit dem Verfahren sondern auch in anderen Bundesländern korrekt?

00:06:56: Genau!

00:06:56: Wer macht da schon mit was ihr entworfen habt?

00:07:00: Es ist tatsächlich einfacher zu sagen, wer nicht mitmacht.

00:07:02: Ah!

00:07:02: Beziehungsweise mit wem wir in Verhandlungen stehen?

00:07:05: Das sind Hessen, Brandenburg und Berlin.

00:07:07: Ich komme gerade vor unserem heutigen Termin aus einer Verhandlung mit Berlin hinsichtlich der Mitnutzung.

00:07:14: Ansonsten machen alle anderen Bundesländer mit.

00:07:17: Dann baue ich meine Garage jetzt irgendwo In einer der Gemeinden die du aufgezeigt hast oder in anderen Bundeslandern.

00:07:23: Was kann ich jetzt schon tun?

00:07:25: Wie läuft das jetzt genau?

00:07:26: In meiner Welt ist alles digital.

00:07:28: Stimmt dass soweit von vorne bis hinten oder gibt es da noch ein Bruch, was ihr mir vorstellen kann und auch zu verstehen wie komplex das eigentlich ist.

00:07:36: Das fällt man sich immer so einfach vor als Anwender.

00:07:38: Da muss man doch können mittlerweile, ich muss doch alles gehen, schauen wir andere aus an reiner Starten.

00:07:43: Da geht auch schon alles digital.

00:07:45: Ich glaube also dazu ist der Podcast ja auch da um zu erzählen, wie sieht der Prozess genau aus?

00:07:51: Woran hängt's gerade?

00:07:52: Wie komplex ist das eigentlich?

00:07:54: weil wir natürlich verstehen möchten, wie läuft das eigentlich alles Wann?

00:07:58: möglicherweise wird das alles viel, viel einfacher sein?

00:08:01: Freuen uns auf deine Perspektive.

00:08:03: Ja vor allem der Vergleich zu den baltischen Nachbarstaaten, der hängt aus meiner Sicht doch erheblich denn wir haben Deutschland ja eben ein anderes Rechtsstaatssystem Wir müssen uns an andere Regularien halten und wir müssen eben Landesrecht im federalen Kontext berücksichtigen und damit verbunden hier auch die ganzen Realisierungs Hindernisse bzw Hürden die man denn nehmen muss.

00:08:28: Wir haben ja erstmal begonnen, den analogen Prozess in ein digitales Verfahren zu übernehmen der es dann ermöglicht jedem Bürger jeder Bürgerin aber vor allem auch den Fachanwältern Architekten und Ingenieuren mit den Bauherren zusammen einen Antrag auszufüllen zu erstellen.

00:08:46: also das kollaborative Arbeit entsteht eben im Vordergrund.

00:08:49: schon bei Antragserstellung Antrag fertig und ich kann ihn zur unteren Bauaufsichtsbehörde schicken.

00:08:57: In der Unteren Bau-Aufsichtsbehörde geht der Antrag dann ein, und in der Vergangenheit war es denn so... Ich hatte es in einem einfachen Verfahren, in siebenfacher Ausfertigung, denn in Papier-, in den Leitsortnern die man ja denke ich auch noch kennt.

00:09:12: Da konnte er da genau...

00:09:13: Genau!

00:09:13: Dorthin gebracht, die standen denn da?

00:09:15: Und wenn musste halt in der Unterbauaufsicherungsbehörden geguckt werden.

00:09:18: wie verfahr' ich damit?

00:09:20: Wen beteilige ich?

00:09:21: Wo...?

00:09:22: gebe ich jetzt Blatt XY hin und warte dann auf die Rückmeldung.

00:09:27: Jetzt ist es so, ich bekomme den digitalen Antrag Ich suche mir meine Verfahrensbeteiligten aus und beteilige aus ein und dem selben Antrag.

00:09:35: So ist eine Parallelbearbeitung möglich Und ich kann das natürlich beliebig vervielfältigen Sodass ich allein in diesem Prozess Schritt schon mal eine Verfahrenbeschleunigung habe zumal ich ja in dem weiteren Prozess auch durch die Direktionale Kommunikationsplattform vielleicht ein recht sperriger Begriff.

00:09:54: Vorgangsraum geht leichter über die Zonen?

00:09:56: Okay,

00:09:56: es klingt aber auch verwaltungstechnisch, aber das

00:09:59: ist wie's ist!

00:10:00: Genau da machen wir uns später Gedanken drüber.

00:10:03: auf jeden Fall.

00:10:04: Wir haben dadurch die Möglichkeit dass auch die Träger öffentlicher Belange unsere Naturschutzbehörden Wasserbehörde Feuerwehr und ähnlich auch direkt mit dem Bauherren oder den Verfahrensbeteiligten dort Den Architekten und ähnlich in Rücksprache treten können, sodass ich nicht immer die Behörde bei der der Antrag initial eingegangen ist benötige für die Kommunikation.

00:10:26: Sondern ich denn halt kollaborativ in dem Verfahren arbeite über alle Ebenen

00:10:32: hinweg.".

00:10:34: ist sozusagen jetzt diesen ausgestattet mit dem System und dann geht die Genehmigung logischerweise, weil ich alles rechtens gemacht habe zu mir zurück in mein Posteingangsfach korrekt.

00:10:55: Genau!

00:10:56: Also das Land hat da nichts mehr mitzutun.

00:10:59: Das Land also die oberste Beausichtspürde hatte lediglich bei der Erstellung der Antragstrecken und natürlich bei der stetigen Aktualisierung oder Ergänzung weiter Entwicklung eben seine Rolle.

00:11:12: Aber wenn das System erst mal übergeben ist, live geschaltet ist in der jeweiligen Kommune dann kann damit vollständig autark gearbeitet werden.

00:11:21: Dann fangen natürlich die Prozesse dort an zu laufen.

00:11:24: Dort gibt es ja auch weitere Systeme, die wir mit eingebunden haben in den weiteren Bearbeitungsprozess, die Träger öffentlicher Belange, wo drunter sich ein Naturschutzbehörden und ähnliches bündeln lassen mussten hier eingerichtet werden.

00:11:37: aber das System funktioniert ohne weiteres zu tun der obersten Landesinstanzen.

00:11:44: Christoph, du hast beschrieben was auf kommunaler Ebene passiert wo wir auf Landesebene zuständig sind woran ihr weiter arbeitet?

00:11:53: Was ist die Aufgabe des Bundes dabei?

00:11:55: Der Bund ist natürlich in vielen Bereichen mit eingebunden doch im Bereich das OZGs ist es ja so dass der Bund hauptsächlich Geldgeber war natürlich mit ein paar Anforderungen bedarfen, die wir in Form von Meilensteinen erreichen mussten.

00:12:14: Aber maßgeblich wurde das Geld zur Verfügung gestellt um diese Online-Leistung, Digitaleistung zu realisieren.

00:12:22: Gibt es noch weiteren Betreuungsbedarf?

00:12:23: Gibt's noch weiterentwickelt?

00:12:24: Das denkt man über Kainer und was weiß ich dann nicht mehr... Ah!

00:12:27: Das geht vielleicht auch ein Schritt weiter.

00:12:30: Wie sind da eure Gedanken?

00:12:31: Ja, das geht stetig weiter.

00:12:33: Wir haben uns auch schon vor der eigentlichen flächendeckenden Produktivsetzung damit auseinandergesetzt, wo die größten Bedarfe sind.

00:12:42: Und das ist eigentlich auch Kern- und Erfolgsfaktor für dieses System.

00:12:47: Wir haben es halt nicht daran entwickelt was die Verwaltung ausschließlich benötigt sondern wir haben halt vor dem Beginn Digitalisierungslabore durchgeführt.

00:13:00: Bauherren, Architekten aber halt auch die Sachbearbeiter in den Behörden befragt.

00:13:05: Was braucht ihr?

00:13:06: Nicht was, was wollen wir sondern was würde euch eure Arbeit erleichtern?

00:13:11: und da haben sich natürlich jetzt auch nach Entwicklung des Kernsystems der digitalen Baugennunigung zahlreiche Bedarfe identifizieren lassen, die wir jetzt sukzessive in die Wirkung überführen.

00:13:23: Kannst du schon durchsprechen?

00:13:24: Ja,

00:13:26: und eine Sache die ganz konkret jetzt auch Form annimmt ist ein digitaler Assistent.

00:13:32: Den haben wir über das Dezember Release in die Produktion übernommen.

00:13:36: Das wird gerade verprobt in den unteren Bausichtsbehörden.

00:13:40: Das ist ein digitaler Assistent der die Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter beauskunftet über das Verfahren, Vorschläge gibt für Beteiligungen oder denn eben auch Empfehlungen ausspricht wie man da Verfahrensbeschleunigung erreichen kann.

00:13:57: In Q-II diesen Jahres ist avasiert dass wir den digitalen Assistenten für die Bürgerseite live schalten und dadurch würde sich dann ein ganz reales Problem lösen lassen mussten leider herausfinden, dass durch einfachste Rückfragen bei Auskunftungen ungefähr eine Vollzeitäquivalente also ein Arbeitsplatz im Jahr gebunden wird in einer kleinen unteren Bauaufsichtsbehörde.

00:14:27: Jetzt für den digitalen Bauern-Tag oder generell weil so viele Fragen sind?

00:14:30: Nur für Baufahrfahren!

00:14:32: Also wirklich nur dafür und das sind... Für

00:14:35: inhaltliche Sachen oder auch rundes des Systems der Nutzung des Systemes einer digitalen Baubau?

00:14:40: Nein, völlig unabhängig vom System.

00:14:41: Also wirklich nur für das Verfahren hätten wir auch nicht so gedacht und die Sachbearbeiterinnen haben uns dann auch immer gesagt, naja sie müssen sich vorstellen, wir kriegen einen Anruf, wir bekommen eine Anfrage von den Bürgern und Bürgern und es ist zwar vielleicht zehn, fünfzehn Minuten die reine Beantwortung der Frage Aber man ist ja aus dem was man gerade gemacht hat, denn auch erst mal wieder raus.

00:15:04: Man muss sich dann wieder einarbeiten und so zieht sich das!

00:15:07: Wir haben aber nur die reine Kernbeantwortung berücksichtigt in der Berechnung und da kam eben schon eine Vollzeitäquivalente raus.

00:15:16: Und somit haben wir gesagt okay wenn ich eine Möglichkeit schaffe über diesen digitalen Assistenten den Antrag stellen gleich die Beauskunftung im Verfahrensschritt zu gewährleisten habe ich ja schon mal einen erheblichen Mehrwert geschaffen, ob man da jetzt von reiner KI spricht oder erstmal von einer einfachen Erleichterung oder Unterstützung.

00:15:39: Das haben wir dahingestellt aber...

00:15:42: In jedem Fall ist es

00:15:44: eine Unterstützung.

00:15:45: Es ist völlig klar die Leistungen, die zu bewerkstelligen sind nehmen immer weiter zu und die Anforderungen nehmen auch an Verwaltung immer weiter dazu.

00:15:53: das Personal ist begrenzt.

00:15:55: dann ist eine wahnsinnige Hilfestellung mit solchen digitalen Lösungen und Erweiterung tatsächlich etwas zu erreichen.

00:16:01: Das ist ein tolles Beispiel!

00:16:02: Also wir haben uns auch bei den weiteren Themen gesagt, okay womit müssen wir uns beschäftigen dass wir einen real Nutzen generieren?

00:16:10: Ein weiteres Thema ist die Berücksichtigung von Building Information Modeling.

00:16:14: Das heißt das konkret

00:16:15: bedeutet bauen anhand von Daten oder an Hand von Datenmodellen.

00:16:21: Da gibt es unterschiedlichste Nutzungsszenarien.

00:16:23: Ist das

00:16:23: für meine Garage schon eine Rolle oder sind das ganz andere Bauwerke, die das erfordern?

00:16:27: Das sind ganz andere Bauerwerke aber auch ein Familienhäuser denn man muss halt berücksichtigen dass auf viele Planer schon ihr Daten basiert.

00:16:37: planen und wenn sie dann ihr Bauwerk nehmen.

00:16:41: wir jetzt mal mehr Familienhaus einreichen müssen Sie das was die drei D geplant haben wieder in zwei D umwandeln, um denn die Pläne einzureichen und und und.

00:16:53: Da haben wir gesagt gut es wäre doch einfach wenn ich beide Welten zusammenbringe und auch den Planern ermögliche ihre eigentlichen Planungsdateien direkt so einzureichen.

00:17:04: Absolut!

00:17:05: Wenn ich meine... Wir haben auch gebaut was ich alles an Vorhandfragen beantworten musste.

00:17:09: Gott, sich Revue passieren zu lassen.

00:17:12: Wo kommen die Steckdosen?

00:17:12: Also ich muss sagen wo welche Steck-Dosien kommt.

00:17:14: mir wäre es einfacher oder wäre jetzt einfacher gefallen dass ich meine Lebensabläufe darstellen kann zack an Systemen und ich dann einen Vorschlag bekomme wo etwas sein muss damit mein Abläufel wie dich kenne und Prozesse die ich kenne irgendwie funktionieren und erleichtert so längst verdammt.

00:17:30: Genau.

00:17:30: Darf man was vergessen?

00:17:32: Ja ja und Steck Dosen ist ja ein geliebtes Beispiel.

00:17:35: eigentlich hat man immer zu wenig Man denkt, man hat genug Knie.

00:17:38: Zwei fehlen immer.

00:17:39: Lerouro und Kobo muss eigentlich kognitiv weiß und der noch ah...

00:17:44: Genau!

00:17:44: Und das sind halt alles die Dinge, die ich ja mit den Planern zusammen, mit den Architekten zusammen entwickeln kann, dass wir übrigens ein sehr schöner Anwendungsfall für einen Start-up.

00:17:53: also falls sich da jemand angesprochen fühlt, dass sich halt datenbasiertes Bauen mit so einer Nutzerbefragung paare und daraus Gebäudemodelle moduliere anhand der Vorstellung oder des Nutzerverhaltens.

00:18:07: Zack, wir hatten gerade das Thema Gründung in zuvor in den Aufzeichnungen.

00:18:11: Christoph Schohn ist nämlich Geschäftsmodellentwicklung sehr schön!

00:18:14: Ja wäre auf jeden Fall sehr interessant denn BIM also dieser IFC-Datei und diese Datenstandard der ist dafür ausgelegt dass ich ja nicht nur darin plane sondern den gesamten Lebenszyklus eines Bauwerks darin abbilde Also von der Erbauung bis zum Rückbau und alles was dazwischen passiert.

00:18:33: Das ist der Gedanke.

00:18:33: dahinter

00:18:35: Passt es auch weil so viele... tolle Ideen, wie kann man eine bestimmte Feuchtigkeit messen?

00:18:42: Von wenn rund um Gebäude Effizienz gibt es ja ganz viele Lösungen.

00:18:46: Egal welchen Anwendungsfall man schaut, rund um Gebäude gibt's ganz viel.

00:18:50: Die Komplexität das miteinander zu verbinden anhand von Daten sozusagen verschiedene Lösungen nutzen zu können über verschiedene Anwendungen.

00:18:57: Das muss doch irgendwo dann die Vision sein.

00:18:59: korrekt

00:18:59: Genau!

00:19:00: Das ist die Vision und da gibt es halt auch unterschiedlichste Überlegung.

00:19:04: Wir sind auch gerade mit der Bundesseite in Verhandlungen über ein Maßnahmenpaket, die genau das realisieren soll.

00:19:11: Denn und da muss man unseren baltischen Freunden wirklich mal das Lob zusprechen.

00:19:18: Die sind in Teilen da schon deutlich weiter.

00:19:25: Datenmodell in die Bestandsbebauung planen.

00:19:27: Ich habe eine Baulöcke irgendwo, ich plane mein Haus.

00:19:30: Ich hab dieses Datenmodel, setz das da rein und sehe halt gleich wie beeinflusst es die Vegetation durch den Schattenwurf?

00:19:36: Wie kann ich halt das Bauwerk was geplant ist in andere Baufasen im Straßenbau oder ähnlich mit einplanen?

00:19:43: Wie kanne ich dann halt auch langfristig meine wegen Städtebau technisch Grünflächen Strukturieren.

00:19:51: Also wie kann ich halt diesen dieses Ökosystem statt, dann Daten basiert besser planen und besser berücksichtigen?

00:20:00: Wie sich auch eine Stadt entwickeln soll oder muss?

00:20:04: Welche Sachen stecken noch?

00:20:05: das ist nicht vergessen.

00:20:06: wir waren jetzt beim digitalen Bauantrag bei der digitalen Baugenehmigung was vorne von anderen Anwendungen gesprochen die man vielleicht nicht so auf der Tasche hatte.

00:20:14: was sind das für andere Dinge die ihr noch im Köcher habt wie man eigentlich wissen müsste was da noch so passiert?

00:20:19: Also was ein sehr spannendes Feld ist, was aber häufig für die meisten Anwender ja im Verborgenen passiert ist das Thema Laws Code.

00:20:30: Dass ich es möglich mache KI gestützt Regelprüfungen abzubilden dass sich die Gesetzestexte in Hand oder anhand von Prüfbäumen visualisiere mit In unserem Fall der obersten Bauaufsicht gemeinsam das Recht, was anzuwenden ist in die Prüfbäume transferiere und der Antragsteller denn sein Antrag einreicht.

00:20:54: Und KI diesen Prüfbaum durchgeht.

00:20:58: Prüf.

00:20:58: Bäume sind quasi eigentlich so eine Art Algorithmen wie ich etwas abzuprüfen hat einen Antrag.

00:21:02: Ja genau um es uns einfach zu sagen ja man kann sich das wirklich vorstellen wie zum Baumdiagramm mit ganz ganz vielen Kästchen wo dann halt die einzelnen Bestandteile der Rechtsnormen drin sind die geprüft werden müssen.

00:21:15: Also, will ich zum Beispiel ein denkmal gestütztes oder denkmalwürdiges Gebäudesanieren?

00:21:20: Klassiker ja.

00:21:21: An was muss ich alles denken?

00:21:23: Sowas könnte man als Anwendungsfall damit reinpacken.

00:21:26: Ja also grundsätzlich lässt sich jede Rechtsnorm in einem Regelprüfbaum abbilden und die wird dann halt einfach abgeprüft.

00:21:35: Und dadurch dass das ja automatisch passiert bekomme ich ja auf Verwaltungseite Einfach einen Prüfbericht der mir schon bei Antragseinreichungen sagt Das ist erfüllt, dass es nicht erfüllt oder es ist alles erfüllt.

00:21:49: Es ist eigentlich genehmigungsreif und somit habe ich natürlich eine erhebliche Beschleunigung in dem Verfahren weil diese ganze Prüfung dir sonst

00:21:58: manuell händisch.

00:21:59: ja Ich hab bestimmt irgendwie mindestens fünf tagwerke die ich pro person spare Wenn das mal nicht reicht, je auf die Ökosität.

00:22:08: Ja

00:22:09: also wenn das mal reicht und vor allem man muss auch dazu immer sagen weil im Gespräch mit vielen Anwendern kriegen wir den natürlich auch das Feedback ja aber was soll ich denn noch machen?

00:22:20: Wir sagen ja es ist ein Zukunftszenario, wir verproben das jetzt.

00:22:25: Es hilft alleine schon dem demografischen Wandeln gegenzuwirken, den Fachkräftemangel der ja auch überall herrscht und was uns ja immer wieder gespiegelt wird.

00:22:35: Auch der Arbeitslast die auf beiden Seiten herrsht wenn ich halt durch so smarte Tools einfach eine reale Entlastung schaffe denn ist ja damit allen geholfen.

00:22:45: Ich glaube sozusagen auch so lange Standard kann ich mit solchen Verfahren gut lösen und gibt Spezialfragen für die möglicherweise einfach mehr Zeit ins Land geht, wenn man sagt, das muss ich liegen lassen.

00:22:58: Dann kann es ja schneller bearbeitet werden.

00:23:00: Ich glaube, dass er auch die Bearbeit der Meer fühlt, sich im Einvernehmen miteinander bewegt und versucht schnell für die Bürgerinnen dort eine Lösung zu schaffen.

00:23:12: Vollkommen recht!

00:23:13: Es geht vor allem darum, dass halt die komplexen Bauwerke, die schwierigen Fälle dennoch mit der ausreichenden Zeit und Güte bearbeitet und man halt diese Standardaufgaben sukzessive durch smarte Lösungen einfach mich ersetzen kann, sondern einfach abarbeiten lassen kann.

00:23:32: Dahinter sitzen ja auch immer Menschen Christoph!

00:23:34: Das ist nicht nur die Verwaltung an sich, sondern dahinter sitzen Menschen, die ganz engagiert sind.

00:23:38: Christoph, was hat dich eigentlich in der Verwaltung verschlagen?

00:23:41: Also die ehrliche Antwort ist tatsächlich meine Mutter.

00:23:44: Die seid immer schuld!

00:23:47: Die hat nach einer gewissen Zeit immer zu mir gesagt, weil ich war selbstständig im Bereich Online-Marketing, Webdesign und ähnlichem.

00:23:57: Das ist ja schön dass das alles funktioniert aber mach doch mal was Vernünftiges!

00:24:01: Ich habe gesehen man kann sich hier beim Land bewerben.

00:24:05: An der Stelle wie danken denn Mama für die Wertvolle Ergänzung der Verwaltung?

00:24:10: Vielen Dank.

00:24:11: Ja ich werde das ausrichten.

00:24:13: Sie hört es und sieht es hoffentlich

00:24:15: in der Tat stimmt Ja, und so ging dann halt der Weg los.

00:24:20: Es war auch eine glückliche Fügung, dass ich in den Jahr zwanzig mein ehemaligen Referatsleiter kennenlernte durch eine praktische Station im Damals noch Energienministerium.

00:24:33: Und da ging das alles langsam aber sicher los mit der praktischen Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes.

00:24:40: Mit dem Henriegel kam ich denn ins Gespräch.

00:24:43: Ich interessierte sich dafür was ich vorher gemacht habe und erzählt mir dann, was so geplant ist.

00:24:49: Und da muss man denn sagen manchmal passt es und manchmal passt das nicht.

00:24:53: in dem Fall... Dann

00:24:54: schicke ich meine Bewerbung los und gucken dass es funktioniert.

00:24:57: du bereuchst es bis heute nicht hoffe ich?

00:24:59: Nein!

00:24:59: Die Verwaltung ist also nicht trocken und staubig wo man nichts bewegen kann.

00:25:03: Also da kann ich auch wirklich sagen wäre das der Fall gewesen wäre ich nicht mehr in der Verwaltung.

00:25:08: Ich kann aber wie gesagt aus eigener Erfahrung bestätigen Es gibt so viele Facetten bei der modernen Verwaltung, die wirklich zahlreiche Typen von Menschen abholen kann.

00:25:21: Und das kann ich auch jetzt ganz konkret für die Geschäftsstelle bestätigen.

00:25:25: Es gibt mir auch so das Thema Jobrotation finde ich total spannend!

00:25:30: Ja, sozusagen mal von Verwaltung raus in Wirtschaft und umgekehrt das gegenseitige Verständnis zu wecken.

00:25:35: Das ist wenn das Mal Gelenke ganz unkompliziert aufgrund der Systeme.

00:25:39: ich finde es total spannend Und gut Ich glaube, weil man tatsächlich dann gegenseITich also was wirklich etwas bringt gegen sie einschätzen zu können.

00:25:49: Was steckt eigentlich an Expertise drinne?

00:25:51: Auf beiden Seiten wird nicht nur eine Seite gesehen zu haben.

00:25:54: Vielleicht kommt das ja noch nochmal für uns Christoph!

00:25:58: Ich bin gespannt.

00:26:00: Du bist seit zehntausend und elf in Mecklemuck-Vorpommern.

00:26:03: Genau!

00:26:03: Dann komme ich nämlich damit zur letzten Frage, und zur Abschlussfrage Christoph für dich Meckle Muckvorpommer ein Zukunftsland.

00:26:11: Definitiv!

00:26:12: Warum?

00:26:12: Das ist die kurze Antwort.

00:26:14: warum weil ich einfach das enormen Potenzial sehe.

00:26:17: Ich lerne durch meine Arbeit auch so viele Leute kennen sowohl privat als auch denn durch eben den Job an sich Wo man sagt, sowohl in der Wirtschaft als auch in einer Verwaltung sind so viele engagierte Menschen die Interesse daran haben etwas zu bewegen.

00:26:34: Die sich hier im Land befinden aber auch aus dem Land heraus für das ganze Land etwas bewegen wollen und es werden halt auch immer mehr Voraussetzungen geschaffen also für modernes Arbeiten.

00:26:47: bei uns im Referat selbst sitzen ja auch die Kolleginnen den Glasfaserausbau vorantreiben.

00:26:54: Auch moderne Arbeitsplätze werden damit ja ermöglicht und ich glaube so zieht man halt nach und nach auch immer mehr kreative und motivierte junge Leute hier auch ins Land, sodass die Chancen gut stehen.

00:27:09: Du wirst weiter die Werbetrommel rühren für Mecklenburg-Vorpommern, Christoph, ich danke dir erst da gewesen bist beim Podcast von DigitalenMV.

00:27:17: Vielen Dank Marike.

00:27:21: Schön dass ihr beim Podcast des digitalen MVs dabei gewesen seid.

00:27:25: Bleibt gern dran, folgt uns und freut euch auch beim nächsten Mal auf einen spannenden Gast oder eine spannende Gäste.

00:27:33: Herzlist eurer Marike!

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