Folge 46: Schnelles Internet für MV: So schreitet der Glasfaserausbau voran

Shownotes

Wie weit schreitet der Breitbandausbau in Mecklenburg-Vorpommern voran? Und welche Herausforderungen gibt es beim Anschluss mit schnellem Internet vor Ort? Antworten gibt Kathrin Heidinger, Leiterin des Breitbandkompetenzzentrums M-V (beim DVZ M-V) im Podcast „digitales MV“.

Im Gespräch mit Mareike Donath skizziert Heidinger, wie das Breitbandkompetenzzentrum Kommunen unterstützt, Förderverfahren koordiniert und den Glasfaserausbau vorantreibt. Bislang wurden 64 Prozent aller bekannten Adresse in MV mit schnellem Internet angeschlossen. „Ein weiter Weg, wenn man bedenkt, dass wir mal von 1,5 Prozent kamen“, sagt Heidinger.

Besonders im ländlichen Raum geht es darum, Versorgungslücken zu schließen und leistungsfähige Netze aufzubauen. Mecklenburg-Vorpommern hat dabei in den vergangenen Jahren deutlich aufgeholt und zählt beim Glasfaserausbau zu den führenden Bundesländern.

Gleichzeitig bleibt der Ausbau komplex. Förderprogramme sind aufwendig, Planungs- und Genehmigungsprozesse langwierig. Zudem haben es Anbieter aufgrund der geringen Bevölkerungsdichte in MV schwer, das Glasfasernetz wirtschaftlich zu betreiben. Parallel wachse durch Homeoffice, digitale Verwaltung und neue Geschäftsmodelle der Bedarf an schnellem Internet.

Heidinger betont: „Eine leistungsfähige Infrastruktur ist Voraussetzung für Innovation, wirtschaftliche Entwicklung und echte digitale Teilhabe im ganzen Land.“

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00:00:01: Herzlich willkommen beim Podcast des Digitalen MV, ein Format der Stabstelle digitaler Wandel der Landesregierung Mecklemuck-Vorpommern.

00:00:09: Wir sind mitten im digitalen Wandel und genau darüber möcht ich mit euch sprechen!

00:00:16: In diesem Podcast teilen wir Erfolge, Herausforderungen und Lernmomente – geben Impulse unter öffnen neue Perspektiven.

00:00:24: Im Gesprächs sind wir mit Pionieren, Visionären, ermöglicherInnen sowie Forscherinnen und werfen dabei einen Blick hinter die Kulissen.

00:00:32: Ich freu mich, dass ihr dabei seid.

00:00:37: Kathrin Heidinger, du leitest das Bereitband Kompetenzzentrum beim DVZ in Schwerin?

00:00:45: Wir haben uns im Vorfeld auf das Duge einlegt!

00:00:48: Herzlich willkommen hier beim Podcast von Digitales MV.

00:00:51: und jetzt stellst Du für uns ganz klar was machst Du als Leiterin des Breitbandkompetenzzentrums, warum es so beim DVz angesiedelt?

00:00:59: Herzlichen Willkommen!

00:01:00: Ja vielen Dank, dass ich hier sein darf.

00:01:02: Zu deiner Frage, was macht das Breitband-Kompetenzzentrum?

00:01:05: Erst mal freue ich mich.

00:01:06: Wir haben gerade zehnjähriges gefeiert im geförderten Breitbandausbau und da sind wir uns her, danke schön!

00:01:12: Wir begleiten die Landkreise.

00:01:16: also hier im Landmiklenburg-Vorpommern sind die Land Kreise Antragsteller in diesem riesengroßen Vorderprogramm, was vom Bund aufgelegt wurde um eine hochleistungsfähige jetzt Glasfaser basierte Infrastruktur aufzubauen.

00:01:29: Wir sind die Schnittstelle, die fachliche Schnitts- stelle zwischen dem federführenden Innenministerium.

00:01:36: Anfänglich war es das Energienministerium mit Herrn Minister Pegel und jetzt das Innenministeriums.

00:01:44: Und wir setzen die Strategie des Innenministeriums um und sind die Schnitzstelle zu den Landkreisen und Kommunen, die dann als Antragsteller beim Bund fungieren.

00:01:56: Was heißt das konkret?

00:01:59: Begleiten die Landkreise dann im Rahmen der doch sehr komplexen Ausschreibungen.

00:02:04: Das sind europaweite Ausschreibungen, wo dann am Ende eben ein privatwirtschaftliches Unternehmen den Zuschlag erhält um den Ausbau vorzunehmen.

00:02:12: Jetzt haben wir uns sehr auf Geodaten fokussiert – nicht fokusiert.

00:02:17: es hat sich so entwickelt.

00:02:19: Die Beratungstätigkeit nimmt natürlich ab also das Verfahren wird in gewisser Weise standardisiert.

00:02:25: Vieles ist bekannt, die Landkreise haben natürlich auch eigene Kompetenzen aufgebaut und jetzt beschäftigen wir uns mit Geoinformationen, die dazu dienen sind herauszufinden wo sind dann eigentlich noch die unterversorgten Adressen damit wir wirklich jeden einzelnen Haushalt oder jedes einzelne Unternehmen herausfinden können um dann die Förderwürdigkeit festzustellen.

00:02:47: Wir gucken gleich nochmal auf den gesamten Prozess.

00:02:50: um das tatsächlich zu verstehen war bei den Anfängen auch mit dabei.

00:02:55: Ich kann mich noch persönlich daran erinnern, da gab es gewisse Fristen, dass wir noch fleißig mitgeholfen haben die Anträge dadurch zu bekommen um die Gelder einzuwerben.

00:03:04: beim Bund jetzt nochmal Stück für Stück.

00:03:06: ich glaube tatsächlich die wenigsten wissen wie läuft eigentlich der Prozess ganz genau?

00:03:11: Wie arbeitet Bund, Land, Kommunen zusammen?

00:03:14: und jeder fragt sich ja am Ende wann bin?

00:03:18: Anlässlich Eures Zehnjährigen habe ich noch mal auf euren Seiten gefunden.

00:03:22: Zwei Komma neun Milliarden Fördermittel von Bund und Land sind bislang abgerufen, eingeflossen, sind in Rede stehend ... Da ist ja eine ganze Menge Geld!

00:03:31: Ist das schon verbaut?

00:03:33: Nein, verbaut ist es nicht.

00:03:34: Das ist für mich persönlich auch eine riesengroße Summe, die ich mir nicht vorstellen kann.

00:03:40: Ich kann es mir nicht wirklich in Haushalten vorstellen Ich kann es mir nicht wirklich in Kilometer vorstellen.

00:03:45: Das sind so die Zahlen, mit denen wir arbeiten und das Innenministerium kümmert sich natürlich um den Abfluss der Zahlen und der Bund auch.

00:03:53: Aber diese zwei Komma neun Milliarden ist immens das größte Infrastrukturprojekt im Mecklenburg-Vorpommern.

00:04:01: Ist es das meiste Geld was nach Mecklburg-Pommern geflossen ist in diesem Kontext oder haben andere Bundesländer ähnlich viel?

00:04:07: Nordrhein-Westfalen hat noch mehr Geld bekommen tatsächlich oder mehr abgerufen, sagen wir mal so.

00:04:13: Da liebt es aber auch ein paar Menschen.

00:04:15: Ich würde Gott sagen das ist doch noch andere andere andere Anmennungspflicht.

00:04:20: Wir schauen auf den Bundesdurchschnitt um das zu verstehen.

00:04:22: was heißt eigentlich?

00:04:23: wie viele Kilometer liegen jetzt in der Erde und sind jetzt alle angebunden?

00:04:26: Und sind wir im Bundesdurschnitt ganz weit oben?

00:04:29: Wie muss man's verstehen?

00:04:31: Das ist das Ziel tatsächlich, also dass eine flächendeckende Glasfaserinfrastruktur für jeden Endkunden Teilnehmer wie auch immer man das nennen mag.

00:04:40: Haushaltinstitutionen und natürlich die Unternehmen – das ist das Ziel.

00:04:45: im Moment bewegen wir uns... Wir haben eine, machen jährlich ne eigene Datenerhebung bei vierundsechzig Prozent

00:04:52: von….

00:04:52: Was heißt das?

00:04:54: Also

00:04:55: was ist die hundert klar?

00:04:56: Die

00:04:57: Hundert sind alle amtlichen Adressen, die uns bekannt sind.

00:05:00: Da liegen wir im Moment bei vierhundert achtzig tausend.

00:05:03: Das ist aber immer eine Zahl, die kann man schlecht in Relation setzen oder schlecht verstehen, was das im Prinzip bedeutet.

00:05:10: Also private

00:05:10: Haushalte-Unternehmen gehören dazu.

00:05:11: Genau!

00:05:12: Wir gucken nur nach adressen.

00:05:14: also wir wissen nicht wer unbedingt hinter dieser Adresse steckt.

00:05:17: Es ist für uns auch völlig unerheblich.

00:05:23: auch hier das Bauland, was dazu bereitstehen würde.

00:05:28: Um irgendeine Art von Tätigkeit zu gewährleisten, das wollen wir anschließen.

00:05:33: Ich hatte nicht unterbauten.

00:05:34: Für den Sechzig Prozent sind wir

00:05:37: momentan.

00:05:38: Wir kommen von eins Komma sieben.

00:05:40: Das kann man gar nicht so oft sagen, was da an Kraft reingeflossen ist vom Bauunternehmen bis hin zu dieses Antragswerk ja zu beherrschen die Mittel abzurufen.

00:05:52: waren ganz viele Menschen mit ganz viel Herzblut dabei, um das zu ermöglichen.

00:05:56: Wenn ich das tatsächlich so...

00:05:59: Absolut!

00:05:59: Das war wirklich ein großer Krafttag und ich glaube es wurde auch schnell erkannt.

00:06:03: die Mittel wurden ja nicht nach Königsternerschlüssel verteilt.

00:06:07: da wäre Miklnburg-Vorpommern aufgrund der Bevölkerungsdichte natürlich mit sehr viel weniger nach Hause gegangen und das war die einmalige Möglichkeit hier wirklich einen phänomenalen Fortschritt zu erreichen.

00:06:19: Wann

00:06:19: haben wir die hundert Prozent?

00:06:22: Gute Frage.

00:06:23: Wenn es nach mir geht, zwanzig dreißig?

00:06:26: Aber es ist ja häufig so wenn ich bei null anfange dann habe ich die achtzig Prozent relativ in überschaubaren Zeitraum und die zwanziger Prozent, die am Ende folgen werden die schwierigen Und da wird es länger dauern, das glaube ich... Das Geräum

00:06:42: liegt sich glaubt.

00:06:42: Das ist irgendwo im Grunde genommen abstraktverständlich.

00:06:45: dann ist ja auch sicherlich nicht ganz einfach wo liegen die Adressen?

00:06:48: Wie viele Leitungen sind bis dahin zu legen gerade wenn Spittersielung und so weiter?

00:06:52: was sind eigentlich um zu den nächsten also der hundert Prozent zu erreichen?

00:06:56: was sind jetzt die größten Herausforderungen?

00:06:59: Die größten Herausforderungen, das ist strukturell bedingt.

00:07:02: Das ist organisatorisch bedingend würde ich mal sagen.

00:07:05: also Moment geht es darum wo sind die überhaupt?

00:07:07: Wir müssen das herausfinden.

00:07:09: wir machen im Auftrag der Landkreise sogenannte Markterkundungsverfahren.

00:07:15: das ist sehr verwaltungstechnisch aber im Prinzip wird gefragt Liebe Branche, liebe Telekümunikationsunternehmen.

00:07:21: Wo habt ihr denn eure Infrastruktur und was plant ihr in den nächsten drei bis sieben Jahren dann auszubauen?

00:07:29: Und dann werden diese Geoinformationen die auf uns reinprasseln von meinen Kollegen ausgewertet.

00:07:35: Am Ende haben wir dann Adress genau die Punkte zu versorgen sind also die aus unserer Sicht unterversorgt sind.

00:07:42: Du hast beschrieben... Das ist schon enorm viel, was da eigentlich an Arbeit schon drinsteckt und dennoch.

00:07:49: Wie muss man sich dem Prozess vorstellen?

00:07:52: Ich kann mir gut nachvollziehen und mal denken auch Mensch, da weiß man wo man zu bauen hat zack sparten in die Erde Glasfaser reingelegt wie Zuhause ein Stromkabel legen.

00:08:04: Wie ist das tatsächlich?

00:08:05: Wie lange dauert das?

00:08:06: Wie muss ich es im Bauprojekt grundsätzlich vorstellen?

00:08:09: Wenn wir von einem Förderprojekt reden, dann gucke ich jetzt erst mal aus Sicht der Kommune.

00:08:13: Was muss die alles bewerkstelligen?

00:08:16: Sie ist ja erstmal in unserem Fall der Landkreis, wirbt ja Fördermittel ein oder bzw.

00:08:23: davor kommt ja noch so eine sogenannte Marktabfrage.

00:08:26: Er muss erst einmal wissen wo sind denn überhaupt die unterversorgten Adressen wenn er dann genügend zusammen hat...

00:08:33: Lange dauert die Markterkunde?

00:08:35: Die läuft in der Regel acht Wochen also Minimum.

00:08:39: Das ist aber nur diese Abfragezeitraum, das ist eine sehr gute Frage.

00:08:42: Und dann geht es ans Auswerten.

00:08:43: also wir werten ja jährlich eine halbe Million Adressen aus mit den entsprechenden Informationen die wir von der TK-Branche erhalten.

00:08:54: Wie lange dauert das Antragsverfahren?

00:08:56: Genau und dann kommt erstmal das einwerbende Mittel sonst kann ich als Kommune oder als Landkreis überhaupt nichts machen wenn die Finanzierung nicht steht darauf hat man erst mal wenig Einfluss geht relativ reden wir vielleicht von drei Monaten Und dann kommt der entscheidende Punkt, dann kommt die Ausschreibung.

00:09:11: Das ist ein großer Zeitraum.

00:09:13: wir schreiben hier EU-weit aus eine Dienstleistungskonzession also keine Baukonzession sondern einen Dienstleistungskonzession Die ist in Fristen gebunden.

00:09:22: Also auch da kann man schon rechnen wenn es gut läuft.

00:09:25: Da schließt sich nochmal ein Teilnahmewettbewerb vorher an mit einer Verhandlungsphase achtzehn Monate mindestens.

00:09:32: nur alleine dieses Vergabeverfahren.

00:09:36: Dann kommt der Bieter, es wird irgendwann ein Vertrag unterschrieben.

00:09:39: Ich muss vorher noch mal einen Änderungsbescheid an den Projektträger übersenden.

00:09:44: Der prüft das dann alles – ob das Angebot marktüblich ist, guckt sich die Vergabe an und wird alles erschlossen.

00:09:51: Das dauert auch eine gewisse Zeit.

00:09:53: Dann kann der Landkreis den Vertrag in der Regel mit dem privatwirtschaftlichen Unternehmen unterschreiben.

00:10:00: Und dann merkt er es der Kunde das erste Mal.

00:10:03: Also ich bin jetzt so ungefähr bei zwei Jahren, ne?

00:10:04: So immer das mal alles bis hierhin zusammen

00:10:06: im Prozess her.

00:10:07: Rechne eher drei also alleine schon die Ausschreibung wie gesagt bist ja schon bei achtzehn Monaten.

00:10:15: dann die Markterkundung bis die Auswertung steht und die nachfragen weil die Datenqualität manchmal nicht so ausreichend ist wie wir sie

00:10:22: prüfen.

00:10:23: Ja kannst du... Ist das schon ungefähr mit allen Unwegsamkeiten die passieren können bis die Unterschrift dann endlich unter dem Vertrag geschrieben werden kann.

00:10:33: Und dann kommt der Bau und da sind wir im Moment, je nach Größenordnung auch bei thirty-six Monaten.

00:10:40: also am besten Falle ist es so dass ein Projekt dann mit sechs bis sieben Jahren durchläuft aus Sicht der Kommune für den Endverbraucher ist natürlich nur sichtbar wann kommt das Telekommunikations Unternehmen das erste Mal auf den Entkunden zu und sagt hier bin ich?

00:10:56: Und dir erzählt den Briefkasten

00:10:57: Genau Freude Freude geht los Du musst nur noch unterschreiben.

00:11:01: Und dann vergeht ja auch eine gewisse Planungszeit, sagen wir mal sechs Monate bis dann tatsächlich die Bagger rollen und das ist ja das was wirklich sichtbar ist.

00:11:11: Also tatsächlich bei sieben halb Jahren.

00:11:14: Ja und die ersten Projekte waren natürlich geprägt von Corona.

00:11:17: da kam ganz andere Herausforderungen nicht nur Corona sondern dass auch dieser Prozess ja völlig neu war für die Landkreise es waren ja Unsummen der Landkreistage.

00:11:27: erstmal beschließen musste Ein Novum, wie gesagt ist.

00:11:31: Das war ein Strukturprojekt?

00:11:33: Absolut!

00:11:33: Es war total spannend auch in den Podcast folgend zu hören was da eigentlich jetzt gerade die Herausforderungen gewesen sind.

00:11:39: und von einundzwanzig bis fünfundzwanziger kann ja nur wohnen ja grade sozusagen die Baumaßnahmen wahrscheinlich irgendwie ins Auge gefasst und dass wir das jetzt erst sehen ja völlig zurecht mit dem Strichs.

00:11:51: doch so je mehr Fläche desto teurer wird es nicht nur voller Städte sondern wir haben ja auch viele Lehre Landschaftliche Räumlichkeiten, dann wird es tatsächlich unattraktiv.

00:12:04: Ja und die Endkunden fehlen also wir haben viel Fläche und wenig Kunden und nur die Kunden die dann auch die entsprechenden Dienste die Digitalisierung ausmachen dann auch abnehmen sind ja entscheidend.

00:12:17: und habe ich vielleicht ganz viele Glasfaser.

00:12:19: aber was nützt mir eine passive Infrastruktur wenn nichts darauf läuft?

00:12:23: das heißt wir wissen tatsächlich noch gar nicht so genau wann die letzten Kabel in der Erde liegen werden weil einfach der Kundedruck nicht da ist.

00:12:29: Der Kundendruck, das wird gerade viel diskutiert.

00:12:32: Das bemängelt die Branche, dass nicht genügend Glasfaserprodukte oder Diensteverträge abgenommen werden.

00:12:40: Das ist die sogenannte Take-Up Rate.

00:12:43: Dass das Verhältnis zwischen den Anschlüssen, die möglich sind und die man einen Anspruch nehmen kann zu dienen, die tatsächlich einen Dienstvertrag abschließen.

00:12:57: Bundesverband, Breitbahn-Kommunikation hat dort eine Zahl ermittelt.

00:13:01: Siebenundzwanzig Prozent, das finde ich wirklich erschreckend.

00:13:05: Wenn das so sein sollte Deutschland weit

00:13:06: ... Was genau?

00:13:07: Das

00:13:08: ist sozusagen die Rate, wenn ich hunderttausend Anschlüsse habe zu verfügen und siebenund zwanzig tausend nur sagen, ich möchte einen Anschluss.

00:13:17: Also ein Drittel davon?

00:13:19: Genau!

00:13:19: Und umso höher diese rate, umso besser.

00:13:21: natürlich auch die Ausnutzung des Netzes heißt

00:13:24: in zwei Drittel sagen brauche ich

00:13:25: nicht Ist eine gute Frage.

00:13:26: Ich glaube, die ist nicht so einfach zu beantworten.

00:13:28: Die ist sehr komplex.

00:13:29: Ich würde schon sagen, dass sie es brauchen aber es gibt viele Hindernisse.

00:13:33: also man muss sich vorstellen das fängt da bei an... Da hat jemand ein neues Haus gebaut schön geflastert und da kommt einer... Oh!

00:13:40: Das muss ich ja nochmal durch den Vorgarten oder das schöne Pflaster noch mal hochheben.

00:13:44: Das können Gründe sein sozusagen oder warte ich vielleicht noch?

00:13:48: Ich habe vielleicht noch einen kupferbasierten DSL Anschluss.

00:13:52: Das reicht für mich erst einmal für die nächsten fünf Jahre will jetzt keine zweitausendfünfhundert Euro in die Hand nehmen und vielleicht noch meinen Vorgarten und Nutz aufbuddeln lassen.

00:14:01: Das

00:14:01: heißt, von der Hauptleitung diese Kosten übernehme ich noch bis mein Haus tatsächlich mit noch angeschlossen ist?

00:14:07: Es kommt ganz drauf an also im geförderten Ausbau.

00:14:10: es ist ja so das ein kostenlose Hausanschluss gebucht werden kann in einer bestimmten Vermarktungsphase, also wir nennen das sozusagen die erste Vermarkttungsphase.

00:14:20: Das ist der Zeitpunkt wo die privatwirtschaftlichen Unternehmen auf die Endkunden zugehen und sagen hier wir sind es Wir haben oder nehmen den Ausbau hier gefördert vor mit Bund und Land zusammen Und jetzt hast du die Möglichkeit einen kostenlosen Hausanschluss zu bekommen.

00:14:37: Danach Wenn die Planungsphase abgeschlossen ist, dann ist es in der Regel so dass natürlich auch neue Kosten anfallen.

00:14:43: Also das muss ja ein Planner rauskommen nochmal ein messen und gucken ja wo möchte denn den Endkunden möglicherweise diesen Anschluss auch im Haus platziert haben?

00:14:52: Und das verursacht Kosten, die tatsächlich auch dem Entkunden wieder in Rechnung gestellt werden.

00:14:56: Das ist ganz unterschiedlich von Unternehmen zu Unternehmen von neunhundert, würde ich mal sagen bis zweitausendfundfundhundert oder dreitausendschluss.

00:15:08: Wenn man im Nachhinein dann diese Frist aus unterschiedlichen Gründen verpassen sollte?

00:15:13: Wir waren bei Zwei-Delle-Wollens nicht die Hypothese, woran nichts jetzt genau... Es liegt zum Beispiel um Kupferkabel da was für...

00:15:20: Genau!

00:15:21: ...Grunde gibt es noch.

00:15:22: Brauche ich nicht.

00:15:23: Das ist tatsächlich ein Grund.

00:15:24: wir haben hier eine spezielle demografische Struktur.

00:15:28: das Da muss man einfach so feststellen, da sind viele dabei.

00:15:31: Ich komme mit dem Kupfer gut zurecht und brauche kein neues Medium.

00:15:35: Dann natürlich die Innenhausverkabelung gerade bei mehr Familienhäusern.

00:15:39: das ist noch ein Knackpunkt.

00:15:40: also wenn ich Besitzer bin von einer Immobilie wo mehrere Wuneinheiten drinne sind es ist nicht immer ganz klar wem gehört die Infrastruktur die dann im Haus verlegt wird und es verursacht zusätzliche Kosten.

00:15:52: wenn ich mir vorstelle in einem Altbau, ein schöner Altbaustück an den Wänden und plötzlich kommt da jemand, das muss ich hier nochmal so eine etwas unschöne vielleicht Glasfaserinfrastruktur lang verlegen.

00:16:04: Das gefällt nicht jedem und es kostet

00:16:07: Geld.".

00:16:07: Jetzt wird's kompliziert sozusagen die letzten Meter dort in die Erde zu bringen?

00:16:12: Wie viele Kilometer sind vorhin schon gefragt?

00:16:15: Also wie muss man sich das vorstellen?

00:16:16: Wie viel Kilometer liegt denn eigentlich jetzt in der Erde über die Fördermarie verbaut

00:16:20: worden?".

00:16:22: Jetzt aktuell sind es siebzehntausend neunhundert Trassenkilometer, also das ist praktisch der offene Graben da wo die Glasfaser dann rein soll.

00:16:31: Also das ist so praktisch nicht das Bild, ich kann mir so auch schlecht vorstellen.

00:16:36: Ich musste mir erstmal überlegen ja dass ist ungefähr die Hälfte meiner Erdumrundung und wie viel Glasfasern liegt drinne?

00:16:52: Das liegt einfach daran, weil die in so Bündeln gepackt.

00:16:57: Das hängt davon ab welches Verteilen jetzt ich bediene und wie viele Reserven ich da reinpacken möchte.

00:17:06: Deshalb liegen sie dann doppelt oder in mehreren Verbünden in diesem offenen Graben.

00:17:12: Wenn schon etwas liegt, könnt ihr das auch erfassen?

00:17:14: Ist es eigentlich alles da oder ist das ein Problem, dass man gar nicht weiß.

00:17:17: Wo liegt möglicherweise schon ein Kabel und ihr müsst genauso auf diese Daten zurückgreifen?

00:17:22: In den Förderprojekten ist es einfacher.

00:17:26: Dort sind ja die Unternehmen beziehungsweise die Landkreise verpflichtet zu dokumentieren und zu monitorn.

00:17:35: wo liegt denn diese Infrastruktur?

00:17:36: uns hier sind verpflichted das an die Bundesnetzagentur zu melden.

00:17:41: Die führen das Gigabit-Grundbuch, das wurde ja in der Ampelkoalition eingeführt.

00:17:47: Dort sind alle mit nutzbaren Infrastrukturen ... Alle ist vielleicht das Ziel auf jeden Fall dokumentiert, die so im Land verbaut worden sind und die geförderte Infrastruktur Open Access heißt das Wort dafür pflichtig.

00:18:07: Was heißt das?

00:18:08: Das heißt, dass der oder das Unternehmen welches ausbaut diese Infrastruktur die mit Fördermitteln erbaut worden ist auch anderen Bieter also anderen Unternehmens zur Verfügung stellen muss.

00:18:21: Welche Anbieter sind unterwegs hier in Midluck-Vorpommern?

00:18:24: Ja was heißt es genau?

00:18:25: Aus Sicht des Endkunden heißt es im besten Falle dass er nicht nur einbietet oder einen dienste anbieter wählen kann sondern zwischen mehreren sei es deutsche telekom eins und eins und wo davon, dass die sich dann auch dieser infrastruktur bedienen können.

00:18:40: Und ihre dienst zur marktüblichen preisen dann anbieten können.

00:18:43: wir haben auch noch kommunale unternehmen richtig die sich darum kommen.

00:18:47: ja die bieten auch dienster an.

00:18:48: also in Hier in Westmecklenburg ist es die WMAC, die als Diensteanbieter fungiert.

00:18:55: Mit der WMACOM ganz genau bauen die Netze und die WMAQ bietet die Dienster an.

00:19:01: Welche aktuellen Entwicklungen gibt's auf Bundesebene?

00:19:05: Es wird viel über Regulierung gesprochen.

00:19:07: Wie kriegen wir das Thema noch mal mitbefördert auch Bedarfe in Gang gesetzt?

00:19:12: Welche aktuellen Diskussionen gibt's da gerade?

00:19:14: Wir hatten gerade einen Bund-Länder-Workshop, ich habe vernommen das viel auf Freiwilligkeit beruht.

00:19:21: So ist es ja auch der Wunsch der Branche möglichst wenig Regulierung.

00:19:25: Ich bin gespannt ob es funktioniert weil gerade beim Open Access merken wir einfach dass die branche da nicht ganz freiwillig mitgeht, dass sehr lange Verhandlungsphasen keine Einigung auf jeden Fall das ist zu lange dauert.

00:19:43: Es wird wahrscheinlich auch ein ganz langes Thema bleiben.

00:19:45: dennoch das gut zusehen, ein gutes Datennetz zu haben eine gute digitale Infrastruktur zu haben.

00:19:51: Das ist ja eigentlich der Standortvorteil wichtig oder der Standortsparameter um zu entscheiden.

00:19:58: sie lebe ich als Unternehmen an bleibe hier sehe ich in meiner Zukunft Ein Herzstück einer sogenannten Digitalisierung Strategie, das jedes Land für sich haben sollte.

00:20:10: Wie sind wir da insgesamt aufgestellt?

00:20:12: Ich versuche sozusagen ein Bild zu kriegen.

00:20:13: Wir haben Straßen, wir haben Autobahnen und Kommunalstraßen.

00:20:17: Kann ich mir gut vorstellen, dass es bei dem Thema Infrastruktur genau so aussieht.

00:20:21: Es gibt bestimmte Hauptströme, Nebenströmen.

00:20:23: wie sind die miteinander?

00:20:23: Wie ist eigentlich das wirkliche Netz vorhanden?

00:20:25: oder was ist das Netz ausgebaut insgesamt?

00:20:27: Und wie sind wir angedockt an einem Bundesnetz?

00:20:29: Ja, das Netz an sich hat verschiedene Strukturen.

00:20:32: Das funktioniert eigentlich genauso wie bei Strom ein bisschen auch beim Straßen.

00:20:38: Da ist es nicht der einzelne Entkunde aber im Prinzip gibt es einen dicken Knotenpunkt, der verteilt das in etwas größeres Gebiet.

00:20:47: sagen wir mal da sind viertausend Wohneinheiten dahinter.

00:20:50: Dann verbindet er einen sogenannten Nahverteiler und von diesem Nahverteilern werden dann einzelne Verbindungen zu jedem einzelnen Haushalt oder Gebäude aufgenommen.

00:21:03: Und über den sogenannten Pop, Point of Presence heißt es gibt es dann die Verbindung in Knotpunkte, die ablaufen über Berlin beispielsweise, Frankfurt.

00:21:15: Also dort hat nicht mehr jeder seiner einzelne dezidierte Infrastruktur sondern dort laufen die Datenpakete von allen Nutzern dann zusammen und werden verteilt und abgeführt.

00:21:26: Gibt es ja gleiche Diskussionen?

00:21:28: So viele Daten sind so wenig Daten wie beim Strom.

00:21:31: oder ist das da eigentlich anders?

00:21:32: Es ist ein bisschen anders weil wir haben eine Paketvermittlung also das was... Ja das ist dann sehr nachrichtentechnisch.

00:21:39: also Die Dateninformationen werden ja erst mal sozusagen moduliert.

00:21:44: Dann werden sie in kleine Pakete gepackt und immer verschickt, je nachdem wie viel Brandweite man zur Verfügung hat.

00:21:50: Und beim Empfänger dann werden die Pakete wieder ausgepackt.

00:21:54: da ist es nicht ganz so wichtig oder wie schnell die ankommen sondern wie schnell tatsächlich dieses Modulationsverfahren aufgelöst werden kann.

00:22:04: Werden zusammengeführt und dir als Endnutzer dargestellt.

00:22:08: Am Ende ist ja, was uns als Endverbraucher interessiert.

00:22:11: Dazu zähle ich mich ja ... Kann ich in Zukunft oder zeitnah darauf hoffen, dass alles reibungslos bei mir zu Hause funktioniert?

00:22:18: Oder gibt es dann irgendwann auch Themen und so viele Abnehmer?

00:22:22: Ja sozusagen wir verändern uns ja unheimlich viele Dinge die viel mehr Daten verbrauchen der Datenkonsum oder der Datenverbrauch oder das Produzieren von Daten.

00:22:32: So herum wird immer mehr zunehmen.

00:22:34: Reichen die Leitungen aus?

00:22:36: Irgendwo, wo man dacht, wir hätten noch viel mehr Glaswase in die Erde legen müssen.

00:22:42: Kommen wir an Grenzen zeitnah oder nicht?

00:22:44: Die Glasfaserinfrastruktur selber ist erstmal da absolut leistungsstark.

00:22:49: Das stärkste Medium, was es derzeit gibt.

00:22:54: Es ist überhaupt gar keinen Vergleich zum Kupfer wo die Bandbreite einfach physikalisch eingeschränkt ist.

00:22:59: das haben wir beim Glasfasern nicht zu hinzukommen dass natürlich diese Modulationsverfahren dann auch eine Entwicklung aufnehmen.

00:23:06: also wir können viel schneller und viel kleiner Pakete packen.

00:23:09: jetzt kommen natürlich andere Sachen hinzu wie zb Sicherheit.

00:23:14: Da ist vielleicht nicht unbedingt gewünscht, dass sehr viele Menschen auf einer Leitung es surfen.

00:23:20: Das können sie theoretisch?

00:23:22: Also die Bandbreite ist möglich aber vielleicht möchte man das nicht aus sicherheitstechnischen Gründen.

00:23:27: was passiert wenn beispielsweise die Leitung zerstört wird.

00:23:30: Seid ihr auch in dem Bereich unterwegs oder kümmelt ihr euch darum?

00:23:32: Insofern, dass wir das in den Ausschreibungen berücksichtigen.

00:23:36: also wir sind ja dort als technischer Berater Aktiv und es war für uns schon von Anfang an klar, wir müssen Redundanzen berücksichtigen.

00:23:46: Das heißt praktisch wenn eine Leitung zerstört wird oder eine Zuführung zu einem Pop das eine andere georidondante Leitung existieren muss um diesen Pop oder den Betrieb aufrechtzuerhalten.

00:23:59: Der

00:23:59: Klassiker der Bagger kommt, macht irgendwas und dann ... Absolut!

00:24:02: Und es war teilweise auch so, dass die Leitungen dann übereinander lagen.

00:24:06: Also wenn der Bager kommt, dann zerstört er alle beide, wenn man redundant unterwegs ist.

00:24:10: also darüber wurde gar nicht nachgedacht.

00:24:12: Jetzt im Zeitgeschehen spielt das eine viel größere Rolle.

00:24:17: ich kann mich ändern.

00:24:18: anfänglich wurden wir dafür ausgelacht wurden gesagt Das ist viel zu teuer, was ihr da wollt.

00:24:23: Es braucht kein Mensch.

00:24:25: die Erfahrung gibt uns aber recht.

00:24:26: wenn man jetzt die Möglichkeit hat das zu tun sollte man es machen.

00:24:30: also noch weiter.

00:24:31: Beispiel sagt wir hätte gedacht dass das nochmal ein thema wird und dann hätte man hätte man das gewusst dass

00:24:37: ja ich erzähle ja ich glaube ich darf drüber reden.

00:24:40: ich erzählte auch gerne dir es ist schon fast eine anekdote.

00:24:44: Also in Mecklenburg-Vorpommern wurde tatsächlich belächelt, als die Strategiestand wir wollen Glasfaser haben.

00:24:49: Es waren viele Bundesländer, die zunächst noch auf Kupfer gesetzt haben und gedacht haben, das reicht aus, wenn wir es ein bisschen aufblasen.

00:24:56: Wir haben gesagt, dass ist jetzt die einmalige Chance.

00:24:59: oder das Innenministerium gesagt, das ist die einmaligen Chance, wir machen das jetzt!

00:25:02: Und zwar richtig.

00:25:05: Da haben viele große Telekommunikationsunternehmen, ich kann mich genau erinnern, sie kamen zu uns gefahren Fünf Leute, schwarze Anzüge.

00:25:14: Rechner aufgeklappt gesagt, das ist Quatsch!

00:25:17: Das will kein Mensch was ihr davor habt.

00:25:21: Das war so ... okay, davon dass man sich ... Lass uns mal

00:25:23: einen Moment sagen, warum?

00:25:25: Das ist etwas, was sich durchzieht auch in den Gesprächen und was unsere Zuhörerinnen und Zuschauer immer wieder von mir hören.

00:25:33: Ich sehe es und wir hören es.

00:25:36: Es verändert sich so schnell, dass wir doch mal schneller gehen.

00:25:38: Die Leistungsfähigkeit die dargeboten werden muss, die Daten die entstehen werden auch einfach weil sie uns helfen Dinge zu verbessern nach vorne zu bringen zu erleichtern.

00:25:48: Wir haben ja ganz viele Hoffnungen an den digitalen Wandel um unser Leben zukunftsfähig und erhaltlich zu gestalten.

00:25:54: Also die Chancen sollten wir nutzen, das Wesentliche haben wir immer gelernt in den Ostsee-Anrheinern wo wir am Anfang hingefahren sind.

00:26:02: so wie machen sie denn das?

00:26:03: Digitale Infrastruktur aber muss unbedingt daran decken dass ist die wesentliche Säule des digitalen Wandels und muss so gut für wie möglich versuchen die Infrastruktur hinzu bauen.

00:26:14: ob es Glasfaser ist ob es Funkverbindungen sind usw.

00:26:17: Das ist das A und O sonst brauchen wir damit gar nicht anfangen.

00:26:20: Wie sieht's in dem Bereich aus Funk und WLAN, was man alles machen kann.

00:26:24: Das habe ich auch bei euch gesehen durch irgendeinem Auseinandersetzt?

00:26:27: Ja, dafür ist natürlich die Glasfaserinfrastruktur nicht ganz die Voraussetzung.

00:26:33: Also beim Mobilfunk war ich überrascht tatsächlich wie viel dann noch durch die also nicht leitungsgebunden sondern tatsächlich wie die mit Funk verbunden sind.

00:26:43: das ist natürlich aber schwierig wenn die Datenmengen einfach zunehmen und es ist ja der Fall.

00:26:49: Wir alle benutzen mittlerweile fourG, also LTE.

00:26:53: Das heißt dass wir natürlich auch viel Video schauen oder gerade wenn diese große Ereignisse stattfinden wo sich Menschen dann einen Funkturm teilen müssen.

00:27:01: das geht da natürlich nicht mehr und die Glasfaserinfrastruktur muss dann anliegen um diese Datenmengen dann auf dem Funktur runter zu holen.

00:27:10: Ja und ich nenne es Konvergenz der Medien, also das ist ja im Prinzip dann nur eine Verlagerung auf ein anderes Medium.

00:27:18: Aber wenn ich irgendwo einen Bottleneck habe, wo dann nicht genug durchgeht, dann wird's natürlich schwierig und die Glasfaserinfrastruktur ist auch dafür die Voraussetzung dass er diese riesigen Datenmengen abführen kann.

00:27:30: Sei es WLAN sei es Mobilfunk sei es Satellit irgendwann braucht es dann ein starkes Rechenzentrum und Leitung die die Datenmenge abfühlen.

00:27:39: Kathrin,

00:27:40: bei dir laufen die Fäden zusammen.

00:27:41: Wenn man das sich anhört wie war dein Werdegang?

00:27:44: Wie wird man eine Leiterin des Breitband Kompetenzzentrums?

00:27:48: Ja, das ist ne gute Frage!

00:27:50: Für mich hat es immer wichtig dass ich eine Aufgabe vertreten kann, die wirklich einen ideellen Mehrwert hat für die Gesellschaft.

00:27:59: Das ist sozusagen immer mein Ansporn gewesen und eine Gestaltungsmöglichkeit.

00:28:05: Ich bin hier geboren im Mecklenburg-Vorpommern und bin dann, glaube ich so wie viele zum Studium.

00:28:10: Bei mir war es vorher noch eine Ausbildung.

00:28:12: Dann erst mal nach Hamburg gezogen.

00:28:13: Dort habe ich ein Ingenieursstudiengang absolviert an der Hochschule für angemehrte Wissenschaften.

00:28:21: Hab dann zunächst beim Lokalfunk gearbeitet und dann gab's einen ganz sachlichen Grund wieder zurückzukommen nach Mecklumburg-Vpommern nämlich dass ich ihr Eigentum erwerben konnte.

00:28:34: Und dann habe ich eine Aufgabe gesucht.

00:28:36: Ich habe erst tatsächlich bei einer politischen Landtagsfraktion gearbeitet, auch mit viel Idealismus und nach meiner Elternzeit habe ich wieder genau den gleichen Anspruch gehabt auf eine Stellenanzeige gestoßen und dachte, das ist ja Wahnsinn.

00:28:53: Also wenn ich hier mein Studium anwenden kann und dann dafür sorgen kann, so einem großen Infrastrukturprojekt mitzuarbeiten, da bin ich dabei.

00:29:03: Dann habe ich mich beworben.

00:29:04: anfänglich war das ganze Projekt noch angesiedelt beim Zweckverband, elektronische Verwaltung.

00:29:11: Was für ein sperriges Wort!

00:29:12: Aber ja so die... Die vertreten ja die Kommunen und dann sind wir gewechselt das Projekt zum Datenverarbeitungszentrum also zum IT-Laisers des Landes wo wir auch jetzt absolut großartige Bedingungen vorfinden.

00:29:28: Also wir haben da Zugriff auf große Server Kapazitäten.

00:29:31: mittlerweile brauchen wir die auch weil wir unglaublich große Datenmengen verarbeiten müssen Und können dort einfach professionell unsere Dienstleistungen in Richtung Landkreise anbieten.

00:29:43: Wir bleiben bei dir und kommen damit zur Abschlussfrage Mecklenburg-Vorpommern, dein Zukunftsland?

00:29:49: Absolut!

00:29:49: Da komme ich her, da will ich bleiben – das ist Heimat.

00:29:53: Kathrin, schön, dass du hier gewesen bist beim Podcast von DigitalisMV.

00:29:57: Herzlichen Dank.

00:29:58: Ich danke dir, Marike.

00:29:59: Vielen Dank.

00:30:02: Schön, dass ihr beim Podcast des digitalen MV's dabei gewesen seid.

00:30:06: Bleibt gern dran, folgt uns und freut euch auch beim nächsten Mal auf einen spannenden Gast oder eine spannende Gäste.

00:30:13: Herzlist eurer Marike!

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